Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit als zentraler Wert der AMAG-Unternehmensphilosophie ist ganzheitlich zu verstehen. Neben ökologischen Zielen umfasst die Nachhaltigkeit auch soziale, menschenrechtliche und ökonomische Aspekte. Die oberste Prämisse lautet: Fußabdruck reduzieren und Mehrwert schaffen.

Die AMAG ist sich der Verantwortung als Premiumanbieter von Recycling-Aluminiumgusslegierungen und Aluminium-Walzprodukten bewusst. AMAG trägt zu einer nachhaltigen Zukunft bei, indem ...

  • ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesteckt und konsequent verfolgt werden.
  • innovative Technologien und Produkte (u.a. AMAG AL4®ever) ständig weiterentwickelt werden.
  • durch Closed-Loop-Konzepte die bestmögliche Ressourcennutzung garantiert wird.
  • das Ziel der Klimaneutralität durch Forschung und Entwicklung sowie einer AMAG-Dekarbonisierungsroadmap weiter vorangetrieben wird.

AMAG-Nachhaltigkeitskompass

Der AMAG-Nachhaltigkeitskompass orientiert sich an den ESG-Bereichen (Environment, Social & Governance) und definiert konkrete Handlungsfelder, in denen die AMAG einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten kann. Im Rahmen dieser Handlungsfelder setzt sich AMAG jährlich ambitionierte Ziele und verfolgt wichtige Entwicklungsschritte.
 

ESG-Bereich Umwelt
(Environment)

ESG-Bereich Soziales
(Social)

 

ESG-Bereich Unternehmenspolitik
(Governance)

Handlungsfelder im Nachhaltigkeitskompass

Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Die AMAG Austria Metall AG bekennt sich als vertrauenswürdiger und zuverlässiger Geschäftspartner zu einer rechtskonformen Ausübung der Geschäftstätigkeit, transparenten Berichterstattung, einem fairen Wettbewerb und verantwortungsbewussten Umgang mit Menschen und Ressourcen.

Tragfähige Kundenbeziehung und innovative Produkte

Die AMAG Austria Metall AG ist Partner für langfristige und faire Kundenbeziehungen und sorgt für höchste Produktqualität. Mehr als 5.000 unterschiedliche Produkte auf Basis von rund 200 Legierungen erfüllen die Ansprüche der rund 1.000 Kunden. 
Die AMAG ist zum modernsten Aluminiumwalzwerk der westlichen Welt geworden. Innovationen werden im unternehmenseigenen Technologiezentrum „Center for Material Innovation – CMI“ am Standort Ranshofen stetig vorangetrieben. 

Ehrliche Mitarbeiter:innenbeziehung 

Wir schätzen unsere Mitarbeiter:innen und wollen für sie ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber sein – auch in schwierigen Zeiten. Die AMAG beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter:innen aus über 30 Nationen. Es ist uns ein Anliegen, Chancengleichheit zu garantieren und Vielfalt als Mehrwert für alle zu nutzen. 

Engagierter Umweltschutz 

Wir nehmen den Umweltschutz sehr ernst und wollen durch ambitionierte Ziele zur schrittweisen Dekarbonisierung beitragen und Ressourcen schützen und schonen. Die AMAG Austria Metall AG leistet einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung des Green Deals der EU und setzt Maßnahmen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen.

Verantwortungsbewusste Wertschöpfungskette

Wir sind ein absoluter Meister im Recyceln und setzen auf innovative Systeme in der Kreislaufwirtschaft. Mit maßgeschneiderten Lösungen und Produktlinien wie AMAG AL4®ever und  AMAG AL4®ever star unterstützen wir auch Kunden dabei, den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte weiter zu verbessern.

Gesellschaftliches Engagement und regionale Wertschöpfung

Wir stärken die Region und unterstützen sportliche, soziale und kulturelle Aktivitäten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Spenden und Sponsoring. Der jährliche Sozialpreis stellt eine Anerkennung und Förderung von jenen Projekten dar, die insbesondere benachteiligten oder in Not geratenen Menschen zugutekommen.
Die Region zu stärken und vor Ort zu investieren birgt einen Mehrwert für die lokale Gesellschaft und Industrie. Ein gestärktes soziales und wirtschaftliches Umfeld ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiches und nachhaltiges unternehmerisches Handeln.


Organisatorische Verankerung von Nachhaltigkeit

Der Nachhaltigkeit kann nur dann ein ernsthafter Platz eingeräumt werden, wenn sie auch strukturell im Unternehmen verankert ist und konkrete Zuständigkeiten und Handlungsfelder festgelegt werden. 

Als oberstes Kontrollorgan nimmt der Aufsichtsrat seine Aufgaben hinsichtlich der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung des Unternehmens wahr. 

Die langfristige Ausrichtung der AMAG-Nachhaltigkeitsstrategie wird im Vorstand festgelegt – er verantwortet damit auch die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele, die mit klar definierten Verantwortungsbereichen in die Managementstruktur überführt werden.

Im Fachbereich Managementsysteme ist die Abteilung für Nachhaltigkeit angesiedelt. Hier werden in enger Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen der AMAG-Gesellschaften Daten gesammelt, Maßnahmen reflektiert und neue Zielvorgaben entwickelt. Diese werden von den Fachbereichsleitungen im Nachhaltigkeitsgremium, welches sich einmal jährlich trifft, vorgestellt und mit dem Vorstand akkordiert und festgelegt. 

Die jährlichen Nachhaltigkeitsziele werden den sechs Handlungsfeldern und zwei übergeordneten Zielen zugeordnet, die im Nachhaltigkeitskompass ausgewiesen sind.


Umwelt- und Sozialstandards

Als global tätiges Unternehmen verpflichten wir uns höchsten Umwelt- und Sozialstandards, darunter unter anderem:

ARBEITSSICHERHEITSMANAGEMENT: ISO 45001 verfolgt das Ziel, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wirksam in die Unternehmenspraxis zu integrieren. Der weltweit gültige Standard formuliert die Anforderungen an Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme.
Sie finden hier das Zertifikat. 

ENERGIEMANAGEMENT: Ziel eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 ist die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung eines Unternehmens. Der Standard beschreibt die Anforderungen an ein Unternehmen, um ein Energiemanagementsystem einzuführen, zu betreiben und kontinuierlich zu optimieren.
Sie finden hier das Zertifikat. 

AMAG-VERHALTENSKODEX: Im Verhaltenskodex sind die zentralen Unternehmenswerte festgehalten, die Grundlage sind für moralisch und rechtlich korrektes Verhalten. Diese Werte gelten nicht nur für die AMAG und ihre Tochtergesellschaften, sondern auch für Lieferanten. 

 

UMWELTMANAGEMENT: ISO 14001 ist seit 1996 eine weltweit anerkannte Grundlage für Umweltmanagementsysteme und umfasst alle Aspekte für eine stetige Verbesserung der Umweltleistung. Sie definiert Aufbau, Verwirklichung, Aufrechterhaltung und fortlaufende Verbesserung eines Umweltmanagementsystems.
Sie finden hier das Zertifikat.

CO2-FUSSABDRUCK: Die Zertifizierung nach ISO 14067 bezieht sich auf die Bestimmung und Verifizierung der Treibhausgasbilanz auf Produktebene (cradle-to-gate). Im Rahmen von ISO 14067 wurde die Berechnungsmethode der AMAG Austria Metall AG geprüft und validiert.
Sie finden hier das Zertifikat. 

AMAG-MENSCHENRECHTSKODEX: Der Menschenrechtskodex unterstreicht zusätzlich den Anspruch der AMAG, ein integrer Geschäftspartner und Arbeitgeber zu sein. Darin festgehalten sind die zentralen gesetzlichen Vorschriften und freiwilligen Verpflichtungen sowie Maßnahmen zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten (Due Diligence).


Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs)

Die AMAG Austria Metall AG ist seit 2022 Mitglied des UN Global Compact und verpflichtet sich damit, die zehn Prinzipien des UNGC zu einer nachhaltigen und verantwortlichen Wirtschaftsführung und Entwicklung zu fördern. Die ebenfalls im UN Global Compact enthaltenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) markieren einen Meilenstein auf dem globalen Weg zu einer nachhaltigen Zukunft für ALLE. Die AMAG treibt entsprechend ihres Einflussbereichs folgende Ziele voran:  


Dipl. -Ing. Dr, Marlis Zöhrer