Konfliktmineralien
Konfliktmineralien (lt. Verordnung der United States Securities And Exchange Commission, „SEC Rule“)
Tantal, Zinn, Gold und Wolfram, welche aus Konflikt- oder Hochrisikogebieten (Conflict Affected and High-Risk Areas, CAHRAs) bzw. aus der Demokratischen Republik oder den Nachbarstaaten stammen, sind als „Konfliktmineralien“ definiert.
Darüber hinaus werden Kobalt, Mika, Graphit, Lithium, Nickel und Kupfer als „erweiterte Konfliktmineralien“ eingestuft. Lieferanten müssen im Rahmen einer Auskunftspflicht versichern, dass in Produkten bzw. Rohstoffen, die an AMAG geliefert werden, keine Metalle oder Legierungen enthalten sind, die aus Konflikt- bzw. Hochrisikoregionen stammen und als „Konfliktmineralien“ gemäß Sec. 1502 des Dodd Frank Acts (DFA, 2010), der EU-Verordnung 2017/821 und der Responsible Minerals Initiative (RMI) eingestuft sind. Lieferanten stellen entsprechende Informationen in geeigneter Form (z.B. CMRT/EMRT) zur Verfügung.
Im Rahmen ihres natürlichen Vorkommens in Spuren oder als Verunreinigung auftretende Mengen dieser „Konfliktmineralien“ obliegen nicht dieser Auskunftspflicht.
AMAG überprüft laufend, ob oben genannte Mineralien für die Funktionalität oder die Herstellung der Produkte notwendig sind. Gegebenenfalls wird mittels Nachweise von Vorlieferanten die Herkunft belegt.
Durch die Verwendung von Sekundärrohstoffen bei der Herstellung können eventuell Spuren oben genannter Stoffe in Produkten enthalten sein. Diese Sekundärrohstoffe sind gemäß der oben genannten Regulatorien aus dem Anwendungsbereich ausgenommen, womit AMAG-Produkte in diesen Fällen „konfliktfrei“ sind.
Falls Sie weitere Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema haben, senden Sie eine Anfrage an: managementsystem@~@amag.at.
