AMAG ERHÄLT EIB-KREDIT ÜBER 75 MIO. EURO FÜR TECH-INNOVATIONEN
- Kredit fördert Forschung, Innovation, Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit am Standort Ranshofen
- Erste EIB-Finanzierung in Österreich unter dem TechEU-Programm
- Projekt stärkt die industrielle Resilienz Europas und die Wertschöpfungskette kritischer Rohstoffe
Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt Österreichs führendem Aluminiumhersteller AMAG Austria Metall AG einen Kredit über 75 Millionen Euro bereit. Für die AMAG ist dies ein wichtiger Impuls, um zentrale Forschungsprojekte weiter voranzutreiben, die Digitalisierung und Ökologisierung der Produktionsprozesse am Standort in Oberösterreich konsequent weiterzuverfolgen und ihre Technologieführerschaft auszubauen.
Die Finanzierung ist der erste Kredit der EIB in Österreich unter ihrem TechEU-Programm, das industrielle Innovationen in Europa beschleunigen soll. Er unterstützt AMAGs Investitionen mit geplanten Gesamtkosten von 168 Millionen Euro im Zeitraum 2025-2028.
EIB-Vizepräsident Karl Nehammer: „Dies ist ein Vorzeigeprojekt für strategische Investitionen in Forschung, Digitalisierung und nachhaltige Produktion. Mit dem Kredit fördern wir einen der technologisch fortschrittlichsten Industriebetriebe Europas und stärken damit Europas Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Resilienz.“
Nehammer traf sich gemeinsam mit Mitgliedern des AMAG-Vorstands am Produktionsstandort in Ranshofen. Die Unterzeichnung der Kreditvereinbarung unterstreicht die Bedeutung des Standorts Ranshofen mit seinen 2 000 Beschäftigten für die industrielle Basis Europas.
AMAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Kaufmann: „Die EIB-Finanzierung unterstützt uns dabei, langfristige Innovationsprojekte umzusetzen und unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen. Mit einem der modernsten Anlagenparks weltweit, hoher Recyclingkompetenz und intensiver Forschung und Entwicklung setzen wir Maßstäbe in der nachhaltigen Werkstoffentwicklung.“
Mehr als die Hälfte des AMAG-Portfolios sind Spezialprodukte, die unter anderem in der Automobil- und Luftfahrtindustrie eingesetzt werden. AMAG hatte 2024 eine Forschungs- und Entwicklungsquote von 1,6 Prozent des Umsatzes und steht damit an der Spitze der westlichen Aluminiumhersteller. Das Unternehmen entwickelt innovative Aluminiumguss- und Walzprodukte für den Einsatz in zahlreichen Branchen, darunter Luftfahrt, Automobil, Sportartikel, Beleuchtung, Maschinenbau, Bauwesen und Verpackungsindustrie.
Der EIB-Kredit stärkt die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas und fördert nachhaltiges Wachstum und die digitale Transformation. Zudem unterstützt er das Ziel der Europäischen Union, eine nachhaltige, diversifizierte und stabile Versorgung mit kritischen Rohstoffen, darunter Aluminium, sicherzustellen. Die Finanzierung wird durch das InvestEU-Programm abgesichert.
