IM KINDERGARTEN PISCHELSDORF AM ENGELBACH FORSCHEN DIE SPÜRNASEN

„Die Natur erforschen", so lautet seit einigen Wochen das Motto in der „Spürnasenecke" im Kindergarten Pischelsdorf. Nun erfolgte die offizielle Übergabe der speziell dafür entwickelten Möbel und Forscherutensilien aus dem MINT-Bereich. Dadurch werden Kinder bereits im frühen Alter von 3-6 Jahren vermehrt für Naturwissenschaften und Technik begeistert.

FORSCHER- UND ENTDECKERDRANG UNTERSTÜTZEN 
Wie programmiert man einen Roboter? Warum schwimmen manche Gegenstände in Wasser, andere gehen aber unter? Wie baut man einen Stromkreis? Diesen und vielen weiteren Fragen aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik wird in der „Spürnasenecke“ im Kindergarten Pischelsdorf auf den Grund gegangen. In knapp 100 spannenden Experimenten haben Kinder die Möglichkeit, ihrem natürlichen Forschungsdrang nachzugehen und eigenständig die Welt zu entdecken. 

„Die ‚Spürnasenecke' bietet Kindern die Möglichkeit, ihre Interessen und Begabungen für unterschiedliche technische und naturwissenschaftliche Bereiche zu entdecken. Besonders glücklich sind wir über die enorme Vielfalt der ‚Spürnasenecke', wodurch wir den Kindern immer wieder etwas Neues bieten können, erklärt Kathrin Stephan, Leiterin des Kindergartens Pischelsdorf.

Die Kosten für die „Spürnasenecke“ wurde in Zusammenarbeit von Land Oberösterreich, der Wirtschaftskammer Oberösterreich (Sparte Industrie) und der AMAG Austria Metall AG getragen.

DI. Leopold Pöcksteiner (Leiter Konzernkommunikation AMAG) sieht darin eine Investition in die Zukunft: „Je früher wir Kinder für Naturwissenschaften und Technik begeistern, desto besser. Wir geben ihnen dadurch die Chance, ihre Umwelt besser begreifen zu können und in ihnen schlummernde Begabungen zu entdecken.“ Dadurch bietet sich auch ein neuer Ansatz, um den zunehmenden Mangel an Fachkräften bereits frühzeitig entgegenzutreten: „Um zukünftig mehr technisch versierte Fachkräfte zu gewinnen, müssen wir bereits im Kindesalter ansetzen und vorhandene Talente frühzeitig fördern." 

Auch Bürgermeister Gerhard Höflmaier schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Kinder sind unsere Zukunft. Ihre natürliche Neugier und Begeisterung für Natur und Umwelt soll Anreiz für uns alle sein. Die Welt begreifen und entsprechend nachhaltig mit ihr umgehen, das ist unser aller Ziel!"

SPEZIALMÖBEL 
Die Möbel für die verschiedenen Utensilien aus den MINT-Themengebieten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wurden speziell von der Spürnasenecke GmbH entwickelt und werden von einer regionalen Tischlerei gebaut. Mit Hilfe dieser versuchen sich die Kinder an spannenden Experimenten. 

Bei der offiziellen Übergabe im März 2024 wurden bereits erste Experimente vorgeführt. Die Zuschauer zeigten sich beeindruckt: „Der Enthusiasmus und die glühende Begeisterung, die von den Kindern beim Forschen und Entdecken ausgeht, ist bemerkenswert. Sie vertiefen sich so lange in ein Experiment, bis sie eine Lösung gefunden haben.“ 

WEITERE „SPÜRNASENECKEN“ IN PLANUNG  
In Österreich gibt es aktuell mehr als 130 „Spürnasenecken“, weitere Projekte sollen im ganzen Bundesgebiet hinzukommen. Dadurch erreicht man zukünftig nicht nur mehr an MINT-Themengebieten interessierte Kinder, sondern bereitet auch den Boden für mehr Fachkräfte in technischen Berufen. 

Nähere Informationen unter: www.spuernasenecke.com 

 

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