Die AMAG hat sich im Bereich der Architektur weltweit als wichtiger Partner und Lieferant von hochwertigem Aluminium für Fassadenanwendungen etabliert. Mit Erweiterungen des Portfolios auch um einzigartige Oberflächen wie „Sandblast 6.0“ setzt die AMAG auch neue Akzente.

PROJEKTE

AMAG Architekturaluminium im Louvre, Lens, Frankreich
Louvre, Lens, Frankreich
AMAG Architekturaluminium im AMAG Walzwerk, Ranshofen, Österreich
AMAG Walzwerk, Ranshofen, Österreich
AMAG Architekturaluminium im Steirereck, Wien, Österreich
Steirereck, Wien, Österreich
AMAG Architekturaluminium in der Expo, Mailand, Italien
Expo, Mailand, Italien
AMAG Architekturaluminium im IJHAL, Amsterdam, Niederlande
IJHAL, Amsterdam, Niederlande
AMAG Architekturaluminium - KUNST, Montpellier, Frankreich
KUNST, Montpellier, Frankreich

ENTMATERIALISIERUNG"

Architekt: SANAA, Tokio, Japan

 

AMAG AL4 façade AP1 ist das gestalterische Element im neuen Louvre in Lens, Frankreich.

 

Im Dezember 2012 wurde eine Dependance des Louvre-Museums im nordfranzösischen Lens eröffnet. Das gesamte Gebäudeensemble erstreckt sich auf 360 Metern Länge beidseits des zentralen Foyers. Transparent und offen präsentiert sich das vom Architekturbüro SANAA, Tokio, Japan, geplante Museum. Dazu trägt der Einsatz von viel Glas, aber im Speziellen die Verwendung von Aluminium bei. Große Teile des Gebäudes mit einer Ausstellungsfläche von 28.000 m² sind mit einer anodisierten Aluminiumhülle verkleidet, die „die Konturen der Umgebung verschwommen und unscharf abbildet, Landschaft und Lichteinfall je nach Standort unterschiedlich reflektiert“ (SANAA).

 

Möglich gemacht wurden die architektonischen Anforderungen durch Fassadenbleche von der AMAG. AMAG AL4 façade AP1 eignet sich durch seine gleichmäßige Oberfläche im anodisierten Zustand hervorragend für Architektur- und Fassadenanwendungen. Diese reflektierende, walzblanke Oberfläche bietet neue Möglichkeiten in der architektonischen Darstellung von Gebäuden. Für die Verwendung im Innenbereich ermöglichen die AMAG-Bleche durch die Spiegelung eine Art „Entmaterialisierung“ der Räume.

Fotos: © Luc Boegly

GLÄNZENDE ARCHITEKTUR

Der Quertrakt des neuen Warmwalzwerkes der AMAG in Ranshofen wurde nach dem aufsehenerregenden Museumsprojekt Louvre, Lensin Frankreich ebenfalls mit einer Aluminiumfassade versehen. Dabei wurde der Fokus auf eine noch stärker reflektierende, spiegelähnliche Oberfläche gelegt, die auch gleichzeitig das technisch Machbare an Aluminiumoberflächen in der Architektur darstellen soll.

 

Die Umsetzung dieses Projektes war für alle Beteiligten eine Herausforderung, galt es doch, etwas völlig Neues zu realisieren. Gemeinsam mit den Firmen Alanod und Brucha ist es der AMAG gelungen, ein Produkt zu kreieren, welches besonderen architektonischen Ansprüchen entspricht. Das Ausgangsmaterial für das Projekt war AMAG-Rohmaterial Al99,5 % mit Al99,85 % plattiert, Anodisierqualität 126.1 glänzend, Zustand H18 mit einer Breite von 1245,50 mm und einer Materialstärke von 0,7 mm. Die 6.800 m² große Fassaden-Verkleidung für das neue Walzwerk wurde von der Alanod GmbH & Co. KG im Werk Ennepetal, Deutschland, in einem Veredlungsprozess für qualitativ höchst anspruchsvolle Fassadenprodukte behandelt, bei dem der Eloxal-Prozess mit einem Lackierprozess kombiniert wird. Das verwendete hochtransparente Sol-Gel-Lacksystem besticht durch hohe Härte und Langlebigkeit.

 

Das dabei entstehende Produkt lässt sich sehr gut verformen und zeichnet sich durch besten Witterungs- und Kratzschutz aus. Bei der Fa. Brucha entstanden aus diesem Vormaterial Paneele mit einer Kerndicke von 150 mm, welche mit der Alu-Hochglanz-Außenschale veredelt wurden. Hierbei entstand ein extravagantes und einzigartiges Designobjekt, das mit dem BRUCHAPaneel®, basierend auf der jahrzehntelangen Erfahrung in der Paneel-Produktion, erstmals auch mit einer Aluminium-Außenschale verwirklicht werden konnte.

 

Somit ist die Fassade des neuen Walzwerkes in Ranshofen ein besonderes Beispiel von innovativem Zusammenspiel verschiedener Fertigungsschritte basierend auf einer AMAG-Entwicklung für den Architekturbereich – und sicherlich ein architektonisches Highlight.

Fotos: © AMAG

STEIRERECK, WIEN

Architekt: PPAG architects, Wien, Österreich

 

Im besten Restaurant Österreichs1), dem Steirereck in Wien, wurde im Innen- und Außenbereich AMAG AL4 façade AP1 mirror eingesetzt – das perfekte Material für anspruchsvolle Architekturanwendungen.

 

Mit diesem weiteren Architekturprojekt erfolgte eine höchst interessante, urbane Umsetzung des bereits bei dem aufsehenerregenden Museumsprojekt Louvre, Lens, eingesetzten AMAG Materials.

 

Eingebettet in den Wiener Stadtpark spiegeln sich die Bäume und das Blau des Himmels sanft in den Aluminium-Paneelen an der Außenfront wider. Unauffällig, aber trotzdem lebendig präsentiert sich die Fassade, in der sich Gäste, Passanten und Objekte in gewollt definierter Klarheit erkennen lassen. Dieser Effekt präsentiert sich auch im Innenbereich als gestalterisch durchgängiges Element.

 

Das Architekturbüro PPAG architects aus Wien setzte in seinem Konzept für den Umbau eines der besten Restaurants der Welt2) auf die Weiterentwicklung des AMAG AL4 façade AP1 zum AP1 mirror, das durch seine nochmals erhöhte Spiegeleigenschaften weitere architektonische Entfaltungsmöglichkeiten ermöglicht (AP steht für „Architektur Produkte“).

 

 

Topqualität im Sichtbaren und im Unsichtbaren.

 

Das AMAG AL4 façade AP1 mirror wurde, wie auch schon die Glanzfassade für den Mitteltrakt des neuen Warmwalzwerkes in Ranshofen, von der Fa. Alanod aus Ennepetal in Deutschland für den außenwitterungsbeständigen Einsatz oberflächenveredelt.

 

Neben der perfekten Oberflächenqualität des AMAG AL4 façade AP1 mirror zeichnen sich die von der Fa. R-tech, Luxemburg, gefertigten Honeycomb-Paneele auch noch durch hervorragende Planheit aus.

 

Jahrzehntelang waren die Gestaltungsmöglichkeiten der Architekten bei der Verwendung von Aluminium im Außenbereich auf matte Oberflächen beschränkt. Entsprechend groß ist die positive Resonanz auf neue, aufregende Oberflächen, die zum Teil auch die Funktion der Tageslichtlenkung in Gebäuden übernehmen können (AMAG AL4 façade AP daylight).

 

Mit der AMAG AL4 façade AP-Serie kann die AMAG die vielfältigen Designideen der Architekten mit unterschiedlichsten Materialien und Oberflächen unterstützen. Ein neuer Trend wird eingeleitet - AMAG Architekturbleche sind mittendrin!

 

1) laut Falstaff

2) laut "World's 50 Best Restaurants Awards"

Fotos: © Pierer

EXPO Mailand 2015

SPIEGEL DER WELT

 

An der Weltausstellung Expo Milano 2015 beteiligten sich über 140 Länder. Sie stellten ihre besten Technologien vor, mit denen eine konkrete Antwort auf das lebensnotwendige Bedürfnis gegeben wurde, gesunde, sichere und ausreichende Nahrung für alle zu garantieren und dabei den Planeten und sein Gleichgewicht zu respektieren. Das 1,1 Mio. Quadratmeter große Ausstellungsgelände der Expo wurde von über 20 Millionen Personen besucht.


AMAG AL4 façade AP1 mirror war im Rahmen dieser Ausstellung mit dem Reis-Cluster – einem Gemeinschaftspavillon mehrerer Länder – vertreten. Mehrere Gebäude des Reis-Clusters wurden mit AMAG AL4 façade AP1 mirror in der Fassade ausgestattet. Die Eloxalbehandlung erfolgte durch ALMECO aus Mailand, Italien, die Clear Coat-Beschichtung für die externe Beständigkeit durch Euramax aus Roermond, Niederlande. Das hochreflektierende Aluminium verlieh dem Reis-Cluster eine einzigartige Optik, welche die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zog.

Fotos: © ­Dirk Verwoerd

IJHAL AMSTERDAM

Architekt: WAA architects, Amsterdam

 

INNOVATIVE SPIEGELFLÄCHEN

 

Der IJ-Tunnel, der Hauptfußgängerweg im Amsterdamer Hauptbahnhof, verläuft parallel zum Fluss Ij. Der Bahnhof und seine unmittelbare Umgebung werden zum Herzstück eines größeren Masterplans, um ein einladendes Portal für Reisende, die per Bahn, Tram, Metro oder Bus ankommen, zu schaffen und die Übergänge zwischen den Verkehrsmitteln zu erleichtern. Abgerundete Spiegelelemente aus AMAG AL4 façade AP1 mirror sind so an der Decke montiert, dass sie Wellenbewegungen der Ij im gesamten Tunnel und den benachbarten Fußgängerwegen widerspiegeln und eine Verknüpfung zur historischen Verbundenheit der Stadt mit dem Wasser darstellen. Die Eloxalbehandlung erfolgte durch ALMECO aus Mailand, Italien, die Clear Coat-Beschichtung für die externe Beständigkeit durch Euramax aus Roermond, Niederlande.

 

Quelle: WAA architects, Amsterdam

Fotos: © Michael Van Oosten

KUNST IN MONTPELLIER

Architekt: FAKT, Berlin, Zürich

 

L‘ART POUR L‘ART IN MONTPELLIER

 

„Cloudscape“ aus AMAG AL4 façade AP1 bright ist eine Installation, die im Rahmen des „Festival des architectures vives“ im Juni 2015, im Innenhof 6 Rue des Trésoriers de la Bourse, Montpellier, realisiert wurde. Die vom Architektenteam FAKT umgesetzte Installation „Cloudscape“ wurde aus AMAG AL4 façade AP1 bright gefertigt. Das Projekt funktioniert als räumlich-strukturelles Experiment. Dem Bild einer Wolke folgend, bildeten Licht und Leichtigkeit die Grundprinzipien dieser Architektur.


Die besonderen Eigenschaften von AMAG AL4 façade AP1 bright unterstützten die Entwurfsgedanken dabei exzellent, da der hohe Reflexionsgrad zu einer weiteren Entmaterialisierung der Struktur beiträgt. Die strukturelle Wahrnehmung von Architektur wird ergänzt durch die starke, physisch-materielle Präsenz und sich verändernde visuelle Eigenschaften. Themen wie Leichtigkeit und weiche Grenzen werden architektonisch übersetzt.

 

Reflexionen – der Umgebung und Reaktionen auf kleinste Veränderungen in Wetter, Licht und Farbigkeit. Regen beispielsweise erzeugt Klänge, sorgt für weitere reflektive Effekte und bringt die Struktur in eine leichte Bewegung.

Weichheit – die Form verändert sich laufend. Die dünnen Aluminiumbleche sind ständig in einer subtilen Bewegung und reagieren auf Wind und Temperaturveränderungen.


Transparenz – ohne klare Grenze zum Kontext, ohne definiertes Innen oder Außen, Drüber oder Drunter. Ein konstant
neudefinierter visueller Dialog zwischen Objekt und Betrachter und eine konstante Transformation des Hofes durch eine Veränderung von Licht- und Schattenspiel auf Fassaden und Boden.


AMAG AL4 façade AP1 bright - das Material für anspruchsvolle Architektur-KUNST.

Foto: © Giulio Boem

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