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Dachgleiche bei Lärmschutzinvestition

25.09.2020

·         Lärmmessungen ergaben keine Überschreitung von Grenzwerten

·         Freiwilliger Lärmschutz durch Baumaßnahme bei Schrott-Zwischenlager

·         Errichtung eines 350 Meter langen Lärmschutzwalls abgeschlossen

 

 

 

Die Auswertung der Messdaten einer von AMAG beauftragten, umfassenden Lärmmessung durch das zertifizierte Ingenieurbüro Rothbacher aus Zell am See bestätigte die Einhaltung aller gesetzlichen Grenzwerte in der näheren Umgebung des AMAG Standortes Ranshofen. „Auffallend ist grundsätzlich der niedrige Umgebungsgeräuschpegel im Umfeld der AMAG. Zur Durchführung der Messungen wurde am Werksgelände bewusst maximaler Lärm erzeugt. Die Messungen im Umfeld der AMAG an mehreren Stellen in Ranshofen haben dabei keinerlei Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte ergeben”, so DI Mattias Rothbacher, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Rothbacher.

 

Ungeachtet der aktuellen Ergebnisse der Schallmessungen am Standort und der erwiesenen deutlichen Unterschreitung der Grenzwerte, investiert die AMAG zur weiteren Reduktion des Geräuschpegels in eine schallschutzoptimierte Halle, in der Schrotte zwischengelagert werden.

 

Anlässlich der Erreichung der Dachgleiche überzeugten sich AMAG Vorstands-vorsitzender Mag. Gerald Mayer und Technikvorstand Dr. Helmut Kaufmann im Beisein von Dr. Erich Wiesner, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Wiehag, sowie den Projektverantwortlichen, vom Baufortschritt.

 

„Recycling ist ein strategischer Pfeiler und Teil der AMAG DNA. Mit modernsten Anlagen verarbeiten wir sowohl Aluminiumabschnitte aus der eigenen Produktion als auch Aluminiumteile aus dem täglichen Leben zu hochwertigen Spezialprodukten. Mit dieser Investition schaffen wir Platz für eine effiziente Materialwirtschaft unter Dach. Zweck der Investition ist die weitere Verringerung von Geräuschemissionen in der Schrottlogistik“, so Mag. Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

Durch den Anbau wird die nach Nordwesten hin offene Halle geschlossen. Den Empfehlungen des Ingenieurbüros Rothbacher wird unter anderem durch den Einsatz schalldämmender Materialien gefolgt. Der Abschluss der Errichtung ist für November dieses Jahres geplant.

 

Nach der Errichtung eines etwa 350 Meter langen und vollbegrünten Naturwalls entlang der B 156, stellt auch die Investition in die Recyclinghalle eine freiwillige Maßnahme zum Schallschutz dar. Die AMAG investiert damit im Jahr 2020 mehr als eine Million Euro in freiwillige Lärmschutzmaßnahmen.

Bild 1: Der AMAG Vorstand (Vorsitzender Mag. Gerald Mayer - Bildmitte und Technikvorstand Dr. Helmut Kaufmann – im Bild links) mit Mag. Bettina Gupfinger, Geschäftsführerin der AMAG service GmbH, Dr. Erich Wiesner, Wiehag (im Bild rechts) sowie den Bauverantwortlichen vor dem neuen Gebäudeteil. Gut sichtbar sind die Holzträger in der Dachkonstruktion, die zur nachhaltigen Bauweise beitragen sowie die massiven Betonwände zum Schallschutz
Bild 2: Die Gruppe vor der Außenfront des Hallenanbaus. Hier zeigt sich die Dimension und Massivität des Gebäudes
Bild 3: Der AMAG-Lärmschutzwall mit anwachsender Begrünung und wiederaufgeforsteter Fläche
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