AMAG informiert über Umweltverträglichkeitsprüfung zur geplanten Erweiterung der Gießerei

28.11.2019

  • Bürgerinformationsveranstaltung am 26.11.2019 mit rund 200 Teilnehmern
  • Informationen zur Entwicklung der AMAG
  • Vorstellung der geplanten Gießereierweiterung
  • AMAG-Fachbeitragsersteller beurteilen das Vorhaben als umweltverträglich

Am Dienstag, den 26. November 2019, informierte die AMAG im Veranstaltungszentrum Braunau rund 200 Bürgerinnen und Bürger über einen geplanten Ausbau der Walzbarrengießerei und das laufende Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung.

 

Die AMAG casting GmbH hat bei der OÖ Landesregierung um Genehmigung nach dem UVP-G 2000 für ihr Vorhaben „Kapazitätserweiterung zum Schmelzen von Aluminium und Gießen von Walzbarren“ angesucht. Dazu wurden zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern abgegeben. Im Vorfeld zur behördlichen Verhandlung am 10. Dezember 2019 wurde die interessierte Öffentlichkeit nun über die Entwicklung der AMAG, das in der Umweltverträglichkeitserklärung beschriebene Ausbauvorhaben sowie die Auswirkungen des Vorhabens sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase informiert.

 

Als einer der Leitbetriebe der Region hat die AMAG seit Beginn des Werksausbaus im Jahr 2012 rund 1 Milliarde Euro in die Entwicklung des Standorts Ranshofen investiert. Das Ergebnis dieser Investitionen ist die Transformation zum saubersten, modernsten Aluminiumstandort, der für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. So wurden mit dem Ausbau rund 500 qualitativ hochwertige Arbeitsplätze geschaffen und der Beschäftigtenstand auf 2.000 Mitarbeiter erhöht. Die besondere Kompetenz der AMAG liegt im Recycling von Aluminium. Dabei können 95 % der Energie eingespart werden, die für die Produktion von Primäraluminium benötigt wird. Um Recycling als strategischen Grundpfeiler für eine nachhaltige Produktion auch weiterhin auf Spitzenniveau vorantreiben zu können, werden im zukunftsgerichteten Bereich der Forschung und Entwicklung rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum wird derzeit ausgebaut. Damit etabliert sich die AMAG als verlässlicher Lieferant von Spezialprodukten für die weiterverarbeitende Industrie. Internationale Kunden aus den Bereichen Luftfahrt, Automobil, Verpackung, Architektur, Sport und Elektronik schätzen die Qualität der Aluminiumprodukte aus dem Innviertel und haben mit der AMAG einen Partner für künftiges gemeinsames Wachstum.

 

In dieselbe Kerbe schlägt nun auch die in der Informationsveranstaltung dargestellte Erweiterung der AMAG Walzbarrengießerei um einen Schmelz- und Gießofen inkl. der erforderlichen Nebenanlagen. Sie dient der Absicherung der Versorgung des eigenen Walzwerks mit Vormaterial, das teilweise am Markt nicht verfügbar ist. Bei der Auswahl der zu installierenden Anlagen wurde auf höchste anlagen- und umwelttechnische Standards geachtet. Das Ausbauvorhaben ist in einer bestehenden Produktionshalle, in der bereits zwei ähnliche Gießanlagen betrieben werden, geplant.

 

Zur Beurteilung der Auswirkungen des Ausbauvorhabens in der Bau- und Betriebsphase wurden externe Fachbeitragsersteller beauftragt, die in der Veranstaltung über die Ergebnisse der Untersuchungen in den Bereichen Verfahrenstechnik, Luft, Schall, Oberflächen- und Grundwasser, Wald, Boden, Verkehr, Abfallwirtschaft und Landschaft informierten. In Summe beurteilen die AMAG-Sachverständigen das Projekt in allen Bereichen als umweltverträglich.

 

In der anschließenden Diskussion wurden die Fragen der Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch die Vertreter der AMAG sowie die Fachbeitragsersteller beantwortet. Der Hauptteil der Fragen bezog sich auf die Themen Verkehr und Wasser.

 

Weiterführende Informationen zur gesamtheitlichen Entwicklung des Unternehmens finden sich im Geschäftsbericht, der in einer nicht-finanziellen Erklärung auch die Fakten zur Entwicklung in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales offenlegt. Darüber hinaus stellen der regelmäßig erscheinende AluReport, das AMAG Kunden- und Marktmagazin sowie die Blog- und Presseseite der AMAG-Homepage eine Quelle für Informationen für interessierte Stakeholder des Unternehmens dar.


Zur AMAG

Als einer der Leitbetriebe der Region hat die AMAG seit Beginn des Werksausbaus im Jahr 2012 rund 1 Milliarde Euro in die Entwicklung des Standorts Ranshofen investiert und dabei Bestellungen im Wert von rund 620 Millionen Euro bei oberösterreichischen Firmen, bzw. rund 375 Millionen Euro bei Innviertler Unternehmen getätigt. In Summe wurden mit dem Ausbau rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen und der Beschäftigtenstand auf 2.000 Mitarbeiter erhöht. Im zukunftsgerichteten Bereich der  Forschung und Entwicklung sind rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

 

Weiterführende Informationen zur gesamtheitlichen Entwicklung des Unternehmens finden sich im Geschäftsbericht, der in einer nicht-finanziellen Erklärung auch die Fakten zur Entwicklung in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales offenlegt. Darüber hinaus stellen der regelmäßig erscheinende AluReport, das AMAG Kunden- und Marktmagazin sowie die Blog- und Presseseite der AMAG-Homepage eine Quelle für Informationen für interessierte Stakeholder des Unternehmens dar.

 

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