Biodiversität

Die AMAG verfügt über eine Grundstücksfläche von rund 300 Hektar. Die industriell verbaute Fläche beträgt davon rund 100 ha. 178 Hektar sind Bestandteil des eigenen Forstbetriebs, der Teil des Waldkomplexes Lachforst ist und unter Leitung eines Forstwarts bewirtschaftet wird.

Dies bringt besondere Anforderungen mit sich – ebenso wie die Nähe zu den nur wenige Kilometer entfernten Naturschutzgebiete „Unterer Inn" und „Buchenwald", dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Auwälder am unteren Inn" und der Vogelfreistätte „Salzachmündung" in Bayern, die strengen Naturschutzrichtlinien unterliegen. Im Rahmen der Bautätigkeiten ist die AMAG bestrebt, Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten und die im Umfeld lebenden Tiere und Pflanzen zu schützen.

Durch den Erhalt von Grünflächen am Firmengelände wird ein Beitrag zur Förderung der Biodiversität geleistet. Der Forstbetrieb der AMAG wird nicht als reiner Wirtschaftswald, bei dem der wirtschaftliche Ertrag im Fokus steht, betrachtet. Vielmehr liegt das Ziel in einer nachhaltigen Bewirtschaftung, welche den ökologischen Wert des Waldes laufend fördert.

Freie Flächen werden entsprechend ihrer naturschutzfachlichen und freiraumgestalterischen Potenziale verwaltet. Der Erhalt von Grünflächen gehört somit zu den Grundvoraussetzungen eines biodiversitätsfördernden und klimaangepassten Grünflächenmanagements.

Seit dem Berichtsjahr 2017 veröffentlichen wir innerhalb unseres Lageberichts eine zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung (nfE) und kommen damit unserer Berichtspflicht gemäß Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) nach.

Sie fasst die für AMAG wesentlichen Angaben zu den fünf geforderten Aspekten Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung inhaltlich zusammen.

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