Als global agierendes, zukunftsorientiertes Industrieunternehmen ist die AMAG gefordert, Themen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu erkennen, entsprechende Ziele zu setzen und Maßnahmen zu ergreifen.

Der Austausch mit Stakeholdern spielt dabei eine zentrale Rolle zur Identifikation von relevanten Themen. Wichtige Stakeholder sind für die AMAG Gruppen, Institutionen oder Personen, zu denen das Unternehmen durch Geschäftsaktivitäten direkt oder indirekt in einer Beziehung steht und die damit Interesse am Handeln der AMAG haben. Mit allen Gruppen steht die AMAG im Dialog und bietet unterschiedliche Formate des Austausches an.

Stakeholdermanagement-Prozess

Ein Grundpfeiler des Stakeholdermanagements ist die Identifizierung der Stakeholder sowie die kontinuierliche und systematische Analyse ihrer Themen und Erwartungen. Die Einbeziehung der  Stakeholder erfolgt laufend. Neben der bisher jährlich durchgeführten Online-Stakeholder-Befragung über die Homepage werden verschiedenste Dialogformate genutzt. Dazu zählen Befragungen (über regelmäßige Kundenzufriedenheitsmessungen, soziale Medien, Mitarbeiter-App), jährliche Zielerreichungsgespräche mit Mitarbeitern, persönliche Gespräche und Dialoge auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, die Mitarbeit in Gremien und Verbänden, themenbezogene Stakeholder-Veranstaltungen im Werk Ranshofen, die Teilnahme an Messen und Konferenzen sowie die Kommunikation über soziale Medien.

Die Rückmeldungen, die die AMAG von ihren Stakeholdern erhält, fließen in die Ausrichtung und Aktivitäten des Nachhaltigkeitsmanagements ein. Die AMAG ermittelt regelmäßig, wie diese von den Stakeholdern wahrgenommen werden.

Aktuelle Stakeholderbefragung

Helfen Sie uns, die Nachhaltigkeitsthemen der AMAG mitzubestimmen. Welche Themenbereiche Sie bewerten, entscheiden Sie selbst.

Die Ergebnisse nutzen wir, um unser Nachhaltigkeitsengagement auszurichten und die Schwerpunkte unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung zu bestimmen. 

Die Beantwortung des Fragebogens ist anonym und nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch.

Hier gelangen Sie zur Stakeholderbefragung. 

Mitgliedschaften und Kooperationen

Die AMAG arbeitet mit Industrie- und Aluminiumverbänden zusammen, um u.a. gleiche Wettbewerbsbedingungen bei der Produktion von Aluminium zu schaffen. Weiters wird die Entwicklung internationaler Rahmengesetze in Bezug auf den Klimawandel und Treibhausgasemissionen unterstützt und aktiv an der Diskussion zu Lösungen dieser Herausforderungen teilgenommen. Darüber hinaus engagiert sich die AMAG aktiv in Initiativen zur Förderung des Recyclings von Aluminium und der Materialverantwortung und ist Gründungsmitglied der Aluminium Stewardship Initiative (ASI).

Regionales und soziales Engagement

Bestandteil des Stakeholderengagements ist die Unterstützung lokaler Gemeinschaften. Mit dem Einsatz von finanziellen Mitteln, Material- und Sachspenden sowie persönlichem Engagement der Mitarbeiter kommt die AMAG ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Leitbetrieb in der Region nach.

Bausteine sind Spenden, Sponsoring sowie das Engagement der Mitarbeiter. Die Sponsoring-Tätigkeiten im Umfeld des Firmensitzes umfassen die vier Bereiche Bildung, Soziales, Sport und Kultur. Im Rahmen des Bildungssponsorings wird die Entwicklung und Weiterbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gefördert. Im sozialen Bereich wird eine Vielzahl an Projekten u.a. im Rahmen des AMAG-Sozialpreises unterstützt. Ein weiterer Teil der Ausgaben fließt in den Bereich Sport, insbesondere in die Jugendförderung und lokale Sportveranstaltungen. Im Rahmen des Kultursponsorings werden verschiedene Kulturinstitutionen gefördert.

AMAG-Sozialpreis stärkt Wert ehrenamtlicher Arbeit

Mitarbeiter können sich im Zuge des jährlich durchgeführten AMAG-Sozialpreis sozial engagieren.

Zentrales Ziel ist es dabei, den Wert ehrenamtlicher Arbeit zu stärken, indem Mitarbeiter aufgerufen sind, soziale Projekte einzureichen, die anschließend durch eine unabhängige Jury bewertet und unterstützt werden. Wesentliches Kriterium dabei ist, dass die Unterstützungsleistung direkt an benachteiligte oder in Not geratene Menschen in der Region geht. Leistungen können in Form einer Geld oder Sachspende an eine Organisation (Krankenhaus, Seniorenheim, etc.) oder an eine Einzelperson erbracht werden.

Siegerprojekt des AMAG Sozialpreises 2019 war eine Musik- und Lichttherapie für einen heilpädagogischen Kindergarten. Die AMAG übernahm dabei die Kosten für die Therapieeinrichtung.

Ausgaben für lokale Lieferanten und regionale Wertschöpfung

Im Geschäftsjahr 2019 wurden wesentliche Bestellungen im Wert von 82,6 Mio. EUR in Oberösterreich, davon 51,3 Mio. EUR in der Region Innviertel, vergeben.

Durch den hohen Anteil an lokalen Vergaben sowie die Präsenz von Lieferantenpersonal am Standort (Nächtigung, Gastronomie, Handel) profitieren die Betriebe in der Region und im Bundesland Oberösterreich vom Wachstumskurs der AMAG.

Seit dem Berichtsjahr 2017 veröffentlichen wir innerhalb unseres Lageberichts eine zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung (nfE) und kommen damit unserer Berichtspflicht gemäß Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) nach.

Sie fasst die für AMAG wesentlichen Angaben zu den fünf geforderten Aspekten Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung inhaltlich zusammen.

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