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GRI-Inhaltsindex

Die nichtfinanzielle Erklärung wurde in Übereinstimmung mit den GRI Standards: Option „Kern“erstellt, um ein hohes Maß an Transparenz gegenüber den Stakeholdern und Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen zu gewährleisten.

 

 

GRI 103: MANAGEMENTANSATZ

GRI-StandardAngabe
GRI 103: MANAGEMENTANSATZ 2016
103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzungen

Wird im jeweiligen Kapitel der Nichtfinanziellen Erklärung des Geschäftsberichts 2021 beschrieben.

103-2

Der Managementansatz und seine Komponenten

Wird im jeweiligen Kapitel der Nichtfinanziellen Erklärung des Geschäftsberichts 2021 beschrieben.

103-3

Prüfung des Managementansatzes

Wird im jeweiligen Kapitel der Nichtfinanziellen Erklärung des Geschäftsberichts 2021 beschrieben.

GRI 102: ALLGEMEINE ANGABEN

GRI-StandardAngabe
102-1

Name der Organisation

AMAG Austria Metall AG

102-2

Aktivitäten, Marken, Produkte und Dienstleistungen

Die AMAG Austria Metall AG führt als Konzernholding das Geschäft über die vier Segmente Metall, Gießen, Walzen und Service.

102-3

Ort des Hauptsitzes

Der Hauptsitz der AMAG befindet sich in Ranshofen, Oberösterreich. Dort erfolgt die Produktion von hochwertigen Recycling-Gusslegierungen und Aluminiumwalzprodukten.

102-4

Betriebsstätten

Darüber hinaus besitzt die AMAG eine 20 %-Beteiligung an der Elektrolyse Alouette in Kanada, der größten Elektrolyse in Nord- und Südamerika.

 

Mit der vollständigen Übernahme von Aircraft Philipp hat die AMAG-Gruppe einen wesentlichen Umsetzungsschritt ihrer Strategie getätigt und die Aktivitäten der Halbzeug- und Bauteilfertigung gebündelt. Die beiden deutschen Produktionsstandorte in Übersee am Chiemsee und in Karlsruhe werden im vorliegenden Finanzbericht unter AMAG components geführt.

102-5

Eigentum und Rechtsform

Die AMAG Austria Metall AG ist seit 8. April 2011 eine an der Wiener Börse gelistete Aktiengesellschaft (Börsenkürzel: AMAG).

102-6

Bediente Märkte

Der Hauptsitz der AMAG befindet sich in Ranshofen, Oberösterreich. Dort werden zum einen Recycling-Gusslegierungen hergestellt. Diese werden an die weiterverarbeitende Industrie in Form von Masseln und Sows, aber auch in Form von Flüssigaluminium geliefert und insbesondere für den Formguss eingesetzt. Zum anderen werden in Ranshofen hochqualitative Aluminiumwalzprodukte in Form von Blechen, Bändern und Platten hergestellt. Das breite Produktportfolio umfasst hochfeste Werkstoffe, Trittbleche, Glanzprodukte, lotplattierte Bleche, Folienvorwalzbänder für die Verpackungsindustrie, Präzisionsplatten sowie Kathodenbleche. Diese Produkte kommen in vielen unterschiedlichen Industrien zum Einsatz, wie zum Beispiel in der Luftfahrt-, Automobil-, Verpackungs-, Bau- und Maschinenbauindustrie.

102-7

Größenordnung der Organisation

Wesentliche Finanzdaten stehen im Magazin zum Geschäftsbericht 2021 zur Verfügung.

102-8

Information über Angestellte und andere Mitarbeiter

Auf Basis von flexiblen Arbeitszeitmodellen sind 33 % der Frauen und 2 % der Männer teilzeitbeschäftigt. Der Anteil an befristeten Arbeitsverhältnissen bewegt sich auf einem sehr niedrigen Niveau. 2.042 Mitarbeiter befanden sich in unbefristeten Arbeitsverhältnissen, 38 Mitarbeiter in befristeten Arbeitsverhältnissen.

 

Per 31.12.2021 befanden sich 65 AMAG-Lehrlinge in Ausbildung, davon 56 gewerbliche und 9 kaufmännische.

 

Die Mitarbeiterfluktuation betrug 8,1 % (Stichtag/Köpfe) und beinhaltet seit dem Berichtsjahr 2021 den Anteil der AMAG components-Mitarbeiter. Darin inkludiert sind sämtliche Abgänge (exklusive Pensionierungen und Lösungen des Dienstverhältnisses wegen Zeitablauf bzw. in der Probezeit). Der Großteil der Austritte erfolgte in den Produktionsbereichen, im Angestelltenbereich wurde eine niedrige Fluktuation verzeichnet. Mit allen Mitarbeitern wurden Gespräche zur Ermittlung der Austrittsgründe geführt.

102-9

Lieferkette

Die für die Herstellung von Walzprodukten notwendigen Walzbarren werden zum Großteil in der eigenen Knetlegierungsgießerei gefertigt. Die Vormaterialbasis für die beiden Gießereien besteht hierbei zu 75 – 80 % aus Aluminiumschrott, der neben dem konzerninternen Kreislauf insbesondere aus der Finalproduktion der weiterverarbeitenden Industrie und aus Produkten am Ende ihres Lebenszyklus stammt.

Da Aluminium ohne Qualitätsverlust unendlich oft rezyklierbar ist, können Aluminiumschrotte wiederholt in die Wertschöpfungskette eingebracht und zur Produktion von qualitativ hochwertigen Aluminiumprodukten verwendet werden. Das Recycling von Aluminium benötigt nur 5 % der Energie, die zur Herstellung von Primäraluminium benötigt wird. Darüber hinaus hält die AMAG eine 20%-Beteiligung an der Elektrolyse Alouette in Kanada, der größten Elektrolyse in Nord- und Südamerika. Die Elektrolyse produziert Primäraluminium in Form von Low-Profile Sows und ist einer der Vormateriallieferanten für den Standort Ranshofen.

Die Produktion erfolgt durch den effizienten Einsatz von elektrischer Energie aus Wasserkraft, einhergehend mit einer vorbildlichen Umweltbilanz, vor allem hinsichtlich CO2-Emissionen. Die Tonerdeversorgung der Alouette wird durch die Eigentümer sichergestellt.

Der Rohstoffbedarf wird bei großen Minenkonzernen und Rohstoffhändlern eingedeckt. Mit der vollständigen Übernahme von Aircraft Philipp hat die AMAG-Gruppe einen wesentlichen Umsetzungsschritt ihrer Strategie getätigt und die Aktivitäten der Halbzeug- und Bauteilfertigung gebündelt.

Die beiden deutschen Produktionsstandorte in Übersee am Chiemsee und in Karlsruhe werden im vorliegenden Finanzbericht unter AMAG components geführt.

102-10

Signifikante Änderungen in der Organisation und ihrer Lieferkette

Die AMAG Austria Metall AG erwarb 2021 nach dem Einstieg im Oktober 2020 die verbleibenden 30 % an AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee und wurde damit ab Jahreswechsel 2021/22 zur Alleineigentümerin. Durch die Übernahme hat die AMAG die Wertschöpfung in Richtung der mechanischen Bearbeitung (Schwerpunkt Fräsen von Luftfahrtkomponenten) und Herstellung von Spezialkomponenten aus Aluminium und Titan verlängert. Die AMAG bietet damit erstmalig neben gewalztem Halbzeug auch mechanisch bearbeitete Fertigprodukte an. Die Akquisition unterstützt die AMAG Spezialitäten- und Recyclingstrategie (optimierte Buy-to Fly-Ratio und Supply-Chain). Darüber hinaus wurde am 30. Juni 2021 die neu gegründete Vertriebsgesellschaft Alüminyum Ticaret Limited Şirketi in den Konsolidierungskreis aufgenommen. 

102-11

Vorsorgeprinzip oder Vorsichtsmaßnahmen

Um Belastungen für Mensch und Umwelt bestmöglich zu vermeiden, werden Gefahren für Mensch und Umwelt frühzeitig und vorausschauend behandelt. Dazu verfügt die AMAG über zertifizierte Managementsysteme mit den Schwerpunkten Arbeitssicherheit, Qualität, Umwelt und Energieeffizienz sowie ein umfassendes Risikomanagement und ein internes Kontrollsystem. Aktives Risikomanagement wirkt Risiken der Geschäftstätigkeit entgegen. Dazu zählen operative, Personal- und Geschäftsrisiken sowie ökologische und soziale Risiken. Auf Basis der durch den Vorstand verabschiedeten Risikostrategie wird die aktuelle Risikosituation jährlich erhoben sowie ein Katalog an risikominimierenden Maßnahmen und Überwachungsaufgaben definiert.

102-12

Externe Initiativen

Die AMAG bekennt sich zu den Grundsätzen und Prinzipien des Österreichischen Corporate Governance Kodex und damit zu einer verantwortungsbewussten, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichteten Unternehmensführung und -kontrolle.

102-13

Mitgliedschaft in Verbänden

Die AMAG war im Jahr 2021 Mitglied in nachstehenden Verbänden und Interessensvertretungen:

  • AAI Austrian Aeronautic Industries - Verband der österreichischen Luftfahrtzulieferindustrie
  • AD – Aluminium Deutschland
  • ASI – Aluminium Stewardship Initiative, eine Initiative zur Schaffung eines nachhaltigen Standards für die Aluminium-Wertschöpfungskette – von der verantwortungsbewussten Unternehmensführung über die Erfüllung von Umweltstandards bis hin zu sozialen Standards
  • ASMET – The Austrian Society for Metallurgy and Materials
  • Automobil Cluster - branchenübergreifendes Netzwerk zur Unterstützung von Unternehmen des automotiven Sektors
  • BDLI – Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie
  • BIR – Bureau of International Recycling
  • Christian Doppler Forschungsgemeinschaft
  • C.I.R.A. – Cercle Investor Relations Austria
  • EA - European Aluminium
  • GDMB – Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- & Umwelttechnik
  • ÖGfZP Österreichische Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung
  • Österreichische Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer
  • ÖVFA - Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management
  • respACT – Austrian business council for sustainable development
  • VDM – Verband deutscher Metallhändler
  • VNL – Verein Netzwerk Logistik
  • WGM – Wirtschaftsverband Großhandel Metallhalbzeug

 

GRI-StandardAngabe
102-14

Aussagen der Führungskräfte

siehe S. 8 (Integrierte Unternehmens- und Nachhaltigkeitsstrategie) im Geschäftsbericht 2021

GRI-StandardAngabe
102-16

Werte, Richtlinien, Standards und Verhaltensnormen

Der AMAG-Verhaltenskodex ergänzt die Richtlinien. Er regelt den Umgang mit Geschäftspartnern, Aktionären und Mitarbeitern und bildet die Grundlage des täglichen Handelns. Der Verhaltenskodex ist gemeinsam mit den Compliance-Regeln für Lieferanten auf der Unternehmens-Homepage zu finden. Die Compliance-Regeln werden an alle Lieferanten aktiv kommuniziert und sind in die allgemeinen Einkaufsbedingungen integriert. Von den Lieferanten der AMAG wird die Einhaltung dieser Grundsätze erwartet.

GRI-StandardAngabe
102-18

Führungsstruktur

Nachhaltigkeit ist elementarer Bestandteil des unternehmerischen Selbstverständnisses. Die Überführung der strategischen Zielsetzungen in Unternehmensprozesse wird durch Einbeziehung zahlreicher Fachbereiche sichergestellt und ist mit Zielen und Messgrößen über alle Unternehmensbereiche hinweg integriert. Als oberstes Kontrollorgan nimmt der Aufsichtsrat seine Aufgaben hinsichtlich der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung des Unternehmens wahr. Die langfristige Ausrichtung der AMAG-Nachhaltigkeitsstrategie wird im Vorstand festgelegt. Der Gesamtvorstand verantwortet damit auch die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele, die im Nachhaltigkeitsprogramm festgelegt sind und mit klar definierten Verantwortungsbereichen in die Managementstruktur übergeführt sind. Der Fachbereich Managementsysteme mit den Abteilungen Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement, Energie-, Umwelt- und Risikomanagement, kontinuierlicher Verbesserungsprozess und Nachhaltigkeit koordiniert das Nachhaltigkeitsmanagement in direkter Linie zum Vorstand und verantwortet ebenso die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Darüber hinaus berichtet der Fachbereich über aktuelle Entwicklungen und Themen, erstellt Berichte zur Nachverfolgung der Nachhaltigkeitsziele und verantwortet die Teilnahme an ESG-Ratings.

GRI-StandardAngabe
102-40

Liste der Stakeholder-Gruppen

Die Stakeholder sind in die fünf folgenden Gruppen zusammengefasst:

  • Aktionäre und Investoren
  • Geschäftspartner
  • Mitarbeiter
  • Öffentlichkeit
  • Staatliche Organe
102-41

Tarifverhandlungen

Der Anteil der Mitarbeiter, für die Tarifverhandlungen gelten, beträgt 99 % (davon nicht betroffen sind die jeweiligen Geschäftsführer und der Gesamtvorstand).

102-42

Bestimmen und Auswählen von Stakeholdern

Als global agierendes, zukunftsorientiertes Industrieunternehmen ist die AMAG gefordert, Themen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu erkennen, entsprechende Ziele zu setzen und Maßnahmen zu ergreifen.

Der Austausch mit Stakeholdern spielt dabei eine zentrale Rolle zur Identifikation von relevanten Themen. Wichtige Stakeholder sind für die AMAG Gruppen, Institutionen oder Personen, zu denen das Unternehmen durch Geschäftsaktivitäten direkt oder indirekt in einer Beziehung steht und die damit Interesse am Handeln der AMAG haben. Mit allen Gruppen steht die AMAG im Dialog und bietet unterschiedliche Formate des Austausches an.

Als Unternehmen agiert die AMAG immer wieder in einem Spannungsfeld vielfältiger und unterschiedlicher Stakeholdererwartungen. Daher ist es der AMAG zum einen daran gelegen, einen offenen und konstruktiven Austausch zu führen und damit das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zu fördern. Zum anderen können nur im Dialog kontinuierlich Themen identifiziert werden, die aus Sicht der Anspruchsgruppen und im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bedeutsam sind.

Die für die AMAG relevanten Stakeholdergruppen wurden durch eine interne Arbeitsgruppe festgelegt. Ein wesentliches Kriterium dabei war der (un-)mittelbare Bezug zur Unternehmensaktivität und ihren wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen.

102-43

Ansatz für die Stakeholdereinbeziehung

Die Einbeziehung der Stakeholder erfolgt laufend. Neben der bisher jährlich durchgeführten Online-Stakeholder-Befragung über die Homepage werden verschiedenste Dialogformate genutzt. Dazu zählen Befragungen (über regelmäßige Kundenzufriedenheits-messungen, soziale Medien, Mitarbeiter-App), jährliche Zielerreichungsgespräche mit Mitarbeitern, persönliche Gespräche und Dialoge auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, die Mitarbeit in Gremien und Verbänden, themenbezogene Stakeholder-Veranstaltungen im Werk Ranshofen, die Teilnahme an Messen und Konferenzen sowie die Kommunikation über soziale Medien.

102-44

Schlüsselthemen und Anliegen

Die Rückmeldungen, die die AMAG von ihren Stakeholdern erhält, fließen in die Ausrichtung und Aktivitäten des Nachhaltigkeitsmanagements ein. Die AMAG ermittelt regelmäßig, wie diese von den Stakeholdern wahrgenommen werden. Dabei stellt sich das Unternehmen auch kritischen Themen. So wurde die interessierte Öffentlichkeit kontinuierlich über die Umweltverträglichkeitsprüfung zur geplanten Erweiterung der Gießerei informiert. Anfang Februar 2021 erging nach eingehender behördlicher Prüfung ein positiver Bescheid der oberösterreichischen Landesregierung im Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren zum Ausbau der AMAG-Gießerei, gegen den Berufung eingelegt wurde. Das Erweiterungsprojekt umfasst die Errichtung einer neuen Anlage zum Schmelzen technisch sauberer Aluminiumschrotte in einer bereits bestehenden Halle im Zentrum des Werksgeländes. Der Kapazitätsausbau erfolgt mit dem Ziel der Versorgungsabsicherung der eigenen Walzwerke am Standort Ranshofen und dient ebenso der strategischen Weiterentwicklung als Leitbetrieb der Region. Eine besondere Verantwortung wird für die Nachbarschaft an den Produktionsstandorten getragen. Hier setzt die AMAG auf einen offenen Dialog zwischen der Bevölkerung und dem AMAG-Management. Im Berichtsjahr wurden zu aktuellen Stakeholderthemen vor allem lokale Anfragen zur Wasserentnahme und zur Umweltverträglichkeitsprüfung zur Kapazitätserweiterung zum Schmelzen von Aluminium und Gießen von Walzbarren am Standort Ranshofen gestellt. Beim Thema Wasser wurde eine Beschwerde der lokalen Bürgerinitiative und Brunnenbesitzer bezüglich der Wasserentnahme der AMAG eingebracht. Laut Berechnungen der Bürgerinitiative würde die AMAG den behördlich genehmigten Wasserkonsens nicht einhalten. Die Beschwerde wurde von der zuständigen Behörde sowie dem Landesverwaltungsgerichtshof als unbegründet abgewiesen. Ebenso wurde von regionalen Stakeholdern die geplante Erweiterung des Industrieparks Braunau-Neukirchen und eine damit einhergehende Flächenumwidmung diskutiert.

GRI-StandardAngabe
102-45

Entitäten, die in den Konzernabschlüssen erwähnt werden

Die Angaben der nichtfinanziellen Erklärung beziehen sich auf den Hauptsitz Ranshofen und die beiden Produktionsstandorte von AMAG components in Karlsruhe und Übersee, die 2021 erstmalig aufgenommen werden. Die Berichtsgrenzen sind der Konsolidierungskreis. Aus Wesentlichkeitsgründen unterbleibt eine Miteinbeziehung der Vertriebsgesellschaften, weiters erfolgt keine Einbeziehung der quotenkonsolidierten Unternehmen (Alouette) und at-equity-konsolidierten Unternehmen (SSR). An der Alouette besteht ein Anteil von 20 % (gemeinschaftliche Tätigkeit aufgrund einer gemeinschaftlichen Vereinbarung). In Hinblick auf Sozial- und Umweltaspekte wird auf den „Sustainable Development Report“ der Alouette verwiesen.

 

Eine Darstellung der Beteiligungsverhältnisse zum 31. Dezember 2021 sowie der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist dem Kapitel D Konsolidierungsgrundsätze z

102-46

Bestimmung von Berichtsinhalt und Themenabgrenzung

Die Bestimmung der Berichtsinhalte und der Berichtsqualität basiert auf den Grundsätzen der Einbeziehung der Stakeholder, der Wesentlichkeit, dem Nachhaltigkeitskontext sowie der Vollständigkeit, Aktualität und Vergleichbarkeit. Die Anspruchs- bzw. Bezugsgruppen der AMAG, in weiterer Folge Stakeholder genannt, wurden in die Festlegung der Berichtsinhalte eingebunden. Die Auswahl der zu berichtenden Angaben erfolgte auf Basis der Ergebnisse einer den GRI-Vorgaben entsprechenden Wesentlichkeitsanalyse. Der Bericht deckt damit all jene Nachhaltigkeitsaspekte ab, die entweder bedeutende ökonomische, ökologische oder gesellschaftliche Auswirkungen der Organisation widerspiegeln oder einen maßgeblichen Einfluss auf die Stakeholder der AMAG haben könnten.

Die Vollständigkeit der nichtfinanziellen Erklärung bezieht sich auf die Behandlung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzungen sowie Informationen über ökologisch nachhaltige Aktivitäten gemäß der EU-Taxonomie-Verordnung. Der Inhalt dieses Berichts spiegelt die relevanten und wesentlichen Themen der AMAG im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung wider und richtet sich an alle Stakeholder. 

102-47

Liste der wesentlichen Themen

Die wesentlichen und ergänzenden Themen lauten:

  • Compliance
  • Innovation
  • Energie & Emissionen
  • Rohstoffe
  • Recycling
  • Kundenbeziehung und konsequente Kundenorientierung
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Menschenrechte & Verantwortung in der Lieferkette
  • Abfall
  • Wasser
  • Biodiversität
  • Beschäftigungsentwicklung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Kundenbeziehung und konsequente Kundenorientierung
  • Community Relations
  • Chancengleichheit & Diversität
102-48

Neuformulierung der Informationen

Es gibt keine wesentliche Neudarstellung von Informationen.

102-49

Änderungen bei der Berichterstattung

Es gibt keine signifikante Änderung in der Liste der wesentlichen Themen.

102-50

Berichtszeitraum

Die nichtfinanzielle Erklärung bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2021 (01.01.-31.12.2021), die Vorjahreszahlen 2020 und 2019 werden zu Vergleichszwecken herangezogen.

102-51

Datum des aktuellsten Berichts

Die "Nichtfinanzielle Erklärung" als Teil des Lageberichts im Geschäftsbericht 2021 ist die aktuellste Berichtsfassung.

102-52

Berichtszyklus

Die "Nichtfinanzielle Erklärung" wird seit dem Berichtsjahr 2017 jährlich veröffentlicht.

102-53

Kontaktangaben bei Fragen zum Bericht

Für Fragen zum Inhalt des Berichts und für den Dialog in Bezug auf die AMAG und deren Nachhaltigkeitsmanagement stehen die Kommunikations- und Nachhaltigkeitsabteilung (E-Mail: sustainabilitymail displayamagmail displayat) gerne zur Verfügung.

102-54

Aussagen zu Berichterstattung in Übereinstimmung mit den GRI-Standards

Die nichtfinanzielle Erklärung wurde in Übereinstimmung mit den GRI Standards: Option „Kern“ erstellt, um ein hohes Maß an Transparenz gegenüber den Stakeholdern und Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen zu gewährleisten.

102-55

GRI-Inhaltsindex

Die vorliegende Tabelle stellt zugleich den GRI-Inhaltsindex dar.

102-56

Externe Prüfung

Die in dieser Berichterstattung veröffentlichten Angaben wurden von unabhängiger dritter Stelle einer inhaltlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit (limited Assurance) durch Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H. unterzogen.

GRI 200/300/400: THEMENSPEZIFISCHE STANDARDS

GRI-StandardAngabe
GRI 201

WIRTSCHAFTLICHE LEISTUNG

201-1

Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert

Siehe S. 114 ff. im Geschäftsbericht 2021 

GRI 202
MARKTPRÄSENZ
202-2

Anteil der lokal angeworbenen Führungskräfte

Im oberen Management (darunter werden Personen in der 1. Führungsebene unter dem Vorstand und der Geschäftsführung verstanden) kommen rund 76 % der Führungskräfte aus Österreich.
GRI 204
BESCHAFFUNG
204-1

Anteil der Ausgaben für lokale Lieferanten

Im Geschäftsjahr 2021 wurden wesentliche Bestellungen im Wert von 109,3 Mio. EUR in Oberösterreich (2020: 93,6 Mio. EUR), davon 64,7 Mio. EUR in der Region Innviertel (2020: 49,1 Mio. EUR), vergeben. Durch den hohen Anteil an lokalen Vergaben sowie der Präsenz von Lieferantenpersonal am Standort (Nächtigung, Gastronomie, Handel) profitieren die Betriebe in der Region und im Bundesland Oberösterreich vom Wachstumskurs der AMAG. 
GRI 206
WETTBEWERBSWIDRIGES VERHALTEN
206-1

Rechtsverfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten oder Kartell- und Monopolbildung

m Berichtszeitraum 2021 wurden keine Meldungen über die Compliance-Hotline oder an die zuständigen Abteilungen gemeldet. Des Weiteren wurden bei der AMAG keine Verfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten oder Verstößen gegen das Kartell- und Monopolrecht gemeldet oder festgestellt. Es wurden 2021 zudem keine Bußgelder wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich bezahlt.

GRI-StandardAngabe
GRI 301

MATERIALIEN

301-2

Eingesetzte rezyklierte Ausgangsstoffe

Der größte Teil des zugekauften Materials für die Herstellung der hochwertigen Aluminiumprodukte am Standort Ranshofen ist Aluminiumschrott. Der Wertstoff spielt mit einem Anteil von 56 % eine dominante Rolle beim externen Zukauf von Rohstoffen. In Summe wurden 183.100 Tonnen Aluminiumschrott (2020: 165.100 Tonnen) in unterschiedlichen Formen von externen Dritten bezogen.

 

Die AMAG hat 174 (2020: 184) Lieferanten für Aluminiumschrott für ein weites Sortenspektrum. 22 Hauptlieferanten (2020: 21) decken 50 % des gesamten Bedarfs ab. Darüber hinaus bestehen Verträge mit Kunden, die Walzwerkprodukte beziehen, zum Bezug von Produktionsabfall aus der Weiterverarbeitung oder Finalproduktion (Entfallstellen). 

GRI 302ENERGIE
302-1

Energieverbrauch innerhalb der Organisation

Der gesamte Energieverbrauch betrug 2021 rund 747.100 MWh, davon wurden am Standort Ranshofen rund 739.600 MWh (2020: 653.200 MWh) und bei AMAG components in Karlsruhe und Übersee rund 7.500 MWh benötigt.

Der Energieverbrauch berechnet sich aus dem Kraftstoffverbrauch aus nicht erneuerbaren Quellen (Erdgas, Benzin, Diesel, Heizöl, Propangas) und dem Einsatz von elektrischer Energie. Der Kraftstoffverbrauch aus nicht erneuerbaren Quellen betrug 2021 rund 502.000 MWh, der Stromverbrauch betrug rund 245.100 MWh. Der Energieverbrauch an den beiden AMAG components Standorten stammt zum überwiegenden Teil aus dem Bezug von elektrischer Energie (rund 6.200 MWh). Die jeweiligen Energiemengen berechnen sich aus den tatsächlich gemessenen Brennstoffmengen, multipliziert mit den jeweiligen Umrechnungsfaktoren.

302-3

Energieintensität

Der spezifische Energieverbrauch, bezogen auf die Produktionsmenge, betrug 2021 1.179 kWh/t (2020: 1.194 kWh/t). Für die Kennzahl des spezifischen Energieverbrauchs wurde der Gesamtenergieverbrauch am Standort Ranshofen durch die Jahresproduktionsmenge dividiert. Die Energiemenge inkludiert alle Energieträger, die in der AMAG verwendet werden (Strom, Erdgas, Diesel, Heizöl EL, Propan). Als Nenner wurde die Summe der Jahresproduktionsmenge der Gusslegierungsgießerei, der Walzbarrengießerei und des Walzwerks in Tonnen verwendet. Im definierten Basisjahr 2017 lag der spezifische Energieverbrauch, bezogen auf die Produktionsmenge, bei 1.178 kWh/t. Das Jahr 2017 wurde als Basisjahr gewählt, da zu diesem Zeitpunkt bereits ein Großteil des AMAG 2020 Erweiterungsprojektes in Betrieb genommen wurde. 

GRI 303WASSER
303-1

Wasser als gemeinsam genutzte Ressource

Die Wasserversorgung am Hauptsitz Ranshofen wird über zwei Nutzwasser- und einen Trinkwasserbrunnen sichergestellt. Die AMAG befindet sich auf einem Grundwasserkörper, dessen Wasser mit rund 20-40l/Sek. und 100 m Durchsatz unter dem Werksgelände in den Inn abfließt. Die erlaubte Nutzwasserverwendung erfolgt auf Basis einer von der Behörde für die AMAG festgelegten Entnahmemenge. Die Grundwasserentnahme wird überwacht, dazu gehören auch Messungen des Grundwasserstandes. Das Grundwasser kann direkt ohne chemische Aufbereitung und ohne Transport über große Distanzen in der AMAG verwendet werden. Ein Großteil des entnommenen Nutzwassers wird zum Kühlen im Zuge der Gieß-, Walz- und Wärmebehandlungsprozesse verwendet und damit nur thermisch belastet – das bedeutet konkret, dass ein Großteil des verwendeten Wassers nur erwärmt, aber weder verbraucht noch verunreinigt wird. Ein sehr geringer Anteil des verwendeten Wassers wird chemisch belastet. Diese betrieblichen Abwässer werden in Abwasserbehandlungsanlagen aufbereitet, die Ableitung durch Messung wesentlicher Parameter wird laufend überwacht. Bei Messwertüberschreitungen bedingt durch Verunreinigungen wird das Wasser automatisch in ein separates Becken geleitet und gelangt von dort zur Entsorgung. Zusätzlich zur laufenden Messung über Sonden werden die Abwasserproben im Zuge von zertifizierten Überwachungen von internen und externen Laboren auf eine Vielzahl von Parametern untersucht. Regenwasser wird zum Großteil am Grundstück der AMAG versickert. Dies entspricht einer natürlichen Versickerung und dient dem Erhalt des Grundwasserkörpers. Ein Teil des Regenwassers wird über einen Regenwasserkanal gemeinsam mit Kühl- und Abschreckwässern in den Inn eingeleitet. Die Trinkwasserentnahme erfolgt ausschließlich zum Zweck der Trinkwasserversorgung und für die sanitäre Verwendung. Das anfallende Schmutzwasser wird über einen häuslichen Schmutzwasserkanal der Kläranlage Braunau zugeführt.

303-2

Umgang mit den Auswirkungen der Wasserrückführung

Die Kühl- und Abschreckwässer werden in den bestehenden Kühl- und Regenwasserkanal und über diesen - ebenfalls im Rahmen eines bestehenden Ableitungskonsenses - in den Inn eingeleitet. Regenwasser wird zum Großteil am Grundstück der AMAG versickert oder über den Regenwasserkanal direkt in den Inn eingeleitet, häusliches Schmutzwasser wird der Kläranlage Braunau zugeführt. Die Wasseremissionen werden kontinuierlich überprüft. Dazu werden die betrieblichen Abwässer in einem Kanal gesammelt, in dem wesentliche Parameter über Sonden laufend überwacht werden. Im Falle einer Messwertüberschreitung wird das Wasser automatisch in ein separates Becken umgeleitet. Zusätzlich zur laufenden Messung werden Tagesproben gesammelt und im Rahmen der Eigen- und Fremdüberwachung analysiert.

303-3

Wasserentnahme

Die gesamte Nutzwasserentnahme für die AMAG betrug 2021 rund 3.912.700 m3, davon entfielen rund 3.742.400 m3 auf den Standort Ranshofen (2020: 3.277.000 m3). Zum Mehrjahresvergleich wurde die gesamte Nutzwasserentnahme im Jahr 2007 im Balkendiagramm ergänzt. 

Die spezifische Nutzwasserentnahme belief sich im Jahr 2021 auf 6,0 m3/t (2020: 6,0 m3/t). Die Trinkwasserförderung betrug 62.000 m3 (2020: 77.400 m3). Die Nutzwasserförderung inklusive standortansässiger Fremdfirmen belief sich auf 4.225.000 m3 (2020: 3.751.000 m3).

GRI 304BIODIVERSITÄT
304-1

Eigene, gemietete oder verwaltete Betriebsstandorte, die sich in oder neben Schutzgebieten und Gebieten mit hohem Biodiversitätswert außerhalb von Schutzgebieten befinden.

Die AMAG verfügt über eine Grundstücksfläche von rund 300 Hektar. Die industriell verbaute Fläche beträgt davon rund 100 Hektar. Rund 180 Hektar sind Bestandteil des eigenen Forstbetriebs, der Teil des Waldkomplexes Lachforst ist und unter Leitung eines Forstwarts bewirtschaftet wird. Dies bringt besondere Anforderungen mit sich – ebenso wie die Nähe zu den nur wenige Kilometer entfernten Naturschutzgebieten „Unterer Inn" und „Buchenwald", dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Auwälder am unteren Inn" und der Vogelfreistätte „Salzachmündung" in Bayern, die strengen Naturschutzrichtlinien unterliegen. Im Rahmen der Bautätigkeiten ist die AMAG bestrebt, Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten und die im Umfeld lebenden Tiere und Pflanzen zu schützen.
GRI 305EMISSIONEN
305-1

Direkte THG-Emissionen (Scope 1)

Im Berichtsjahr 2021 betrugen die Treibhausgasemissionen (Scope 1+2) rund 107.400 Tonnen. Davon entfielen auf den Standort Ranshofen rund 105.700 Tonnen (2020: 92.100 Tonnen). Die dortigen CO2-Emissionen fallen zu zwei Drittel in der AMAG casting im Zuge der Herstellung von Gusslegierungen und Walzbarren an. Der überwiegende Teil der Emissionen entsteht dabei aus der Verbrennung von Erdgas (über 90 %).
305-2

Indirekte energiebedingte THG-Emissionen (Scope 2)

Aufgrund des Bezugs von Strom aus Wasserkraft und anderen erneuerbaren Quellen wurden seit dem Berichtsjahr 2018 keine Scope 2-Emissionen in Ranshofen verursacht. An den beiden Standorten von AMAG components in Übersee und Karlsruhe betrugen die Scope 1- und Scope 2-Emissionen rund 1.700 Tonnen. Der Erzeugungsmix des bezogenen Stroms enthält im Gegensatz zum Standort Ranshofen noch wesentliche Teile fossiler Erzeugung. Zur Reduktion dieser indirekten CO2-Emissionen und im Sinne einer einheitlichen Strategie innerhalb der AMAG wird künftig auf erneuerbaren Strom für beide AMAG components-Standorte umgestellt.
305-3

Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)

Für die Berechnung der Scope 3-Emissionen wurden 2021 aus Wesentlichkeitsgründen die vorgelagerten Emissionen aus dem Zukauf von Primäraluminium, Walzbarren und Legiermetallen berücksichtigt. Zur Berechnung wurde der im „Environmental Profile Report“ der European Aluminium verwendete Faktor von 8,6 Tonnen CO2äqu pro Tonne in Europa verwendetes Aluminium herangezogen.5 Er deckt direkte Prozesse und Hilfsprozesse, thermische Energie, Elektrizität und Transport ab. Für die Berechnung der Scope 3-Emissionen bei AMAG components wurden die vorgelagerten Emissionen aus dem Zukauf von gewalzten Aluminiumteilen berücksichtigt und dazu der geschätzte Faktor von 9,3 Tonnen CO2äqu pro Tonne verwendetes Aluminium herangezogen. Im Berichtsjahr 2021 betrugen die Scope 3-Emissionen 1.253.800 Tonnen CO2äqu (2020: 1.072.000 Tonnen CO2äqu).

Da die tatsächlich anfallenden Scope 3-Emissionen stark von der Art der Stromerzeugung bei der Elektrolyse abhängig sind, werden diese Emissionen künftig nicht mehr mit dem Industriemittelwert gerechnet, sondern Elektrolysen-spezifisch bewertet. Dazu wird unter anderem auf die Daten von Marktanalysten zugegriffen. Durch eine Optimierung des Lieferantenportfolios im Bereich Primäraluminium soll bis 2030 eine Reduktion der mittleren CO2-Emissionen erreicht werden

305-4

Intensität der THG-Emissionen

Die spezifischen CO2-Emissionen (Scope 1+2) in Ranshofen, bezogen auf die Produktionsmenge (Tonnen CO2/t), betrugen 2021 0,168 Tonnen CO2/Tonne (2020: 0,168 Tonnen CO2/Tonne).

305-7

Stickstoffoxide (NOX), Schwefeloxide (SOX) und andere signifikante Luftemissionen

Luftschadstoffemissionen werden aus Wesentlichkeitsgründen nur für den Standort Ranshofen angeführt. Bei den Stickoxiden (NOx) stieg die absolute Emissionsmenge von 88 Tonnen im Jahr 2020 auf 105 Tonnen im Jahr 2021. Die spezifischen Emissionen stiegen 2021 auf 0,167 kg NOx/t (2020: 0,162 kg NOx/t). Bei Kohlenmonoxiden (CO) stieg die absolute Emissionsmenge im Vorjahresvergleich von 95 Tonnen im Jahr 2020 auf 110 Tonnen im Jahr 2021, auch der spezifische Emissionswert für Kohlenmonoxid erhöhte sich von 0,174 kg CO/t im Jahr 2020 auf 0,175 kg CO/t im Jahr 2021. Die absolute Emissionsmenge für Staub stieg von 2,9 Tonnen im Jahr 2020 auf 3,0 Tonnen im Jahr 2021. Die spezifischen Staubemissionen sanken 2021 zum Vorjahresvergleich auf 0,0048 kg Staub/t (2020: 0,0052 kg Staub/t). Die Jahresmenge ausgestoßener Schadstoffe wird durch die Hochrechnung der Messergebnisse von Einzelmessungen oder – so vorhanden – von kontinuierlichen Messungen über den Gasverbrauch bzw. über die Betriebsstunden der jeweiligen Anlage ermittelt. Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Grenzwertüberschreitungen registriert.

GRI 306ABWASSER UND ABFALL
306-2

Abfall nach Art und Entsorgungsmethode

Das Abfallaufkommen belief sich 2021 am Standort Ranshofen auf 9.750 Tonnen (2020: 9.100 Tonnen), davon wurden 4.950 Tonnen als gefährlich und 4.800 Tonnen als nicht-gefährlich eingestuft.

Dabei wurden 69 % der nicht-gefährlichen Abfälle (z.B. Altholz, Eisen- und Stahlabfälle) verwertet und 31 % beseitigt. Von den gefährlichen Abfällen (z.B. Altöl, Filterstaub) wurden 7 % einer Verwertung und 93 % einer Beseitigung zugeführt. Bei AMAG components fielen insgesamt rund 400 Tonnen an Abfällen an. Die spezifische Abfallmenge, bezogen auf die Produktionsmenge im Jahr 2021, betrug 15,5 kg/t (2020: 16,6 kg/t).

GRI 307

UMWELT-COMPLIANCE

307-1

Nichteinhaltung von Umweltschutzgesetzen und -verordnungen

Neben der Betrachtung der Umweltauswirkungen der normalen Geschäftstätigkeit im Rahmen des zertifizierten Umweltmanagements wurden Prozesse implementiert, die den Umgang mit abweichenden Zuständen regeln. Ein entsprechendes Umweltstörfall- und Krisenmanagement gibt Zuständigkeiten und Maßnahmen bei nicht vorgesehenen Betriebszuständen vor. Oberstes Ziel ist es, die unerwünschte Freisetzung von Stoffen zu verhindern und damit die Gefährdung von Mensch und Umwelt auszuschließen. Im Berichtsjahr gab es keine solchen erheblichen Freisetzungen von Stoffen, keine Bußgelder und keine nicht-monetären Sanktionen aufgrund der Nichteinhaltung von Umweltgesetzen und -verordnungen. Zur Erfüllung der rechtlichen Vorgaben aus dem Umweltinformationsgesetz werden aktuelle Umweltmessdaten vor dem Werksgelände ausgehängt.
GRI 308BEWERTUNG VON LIEFERANTEN HINSICHTLICH ÖKOLOGISCHER ASPEKTE
308-1

Neue Lieferanten, die anhand von Umweltkriterien überprüft wurden

Beim Einkauf von Rohstoffen hat sich die AMAG zu einem verantwortungsvollen Beschaffungsmanagement (engl. „Responsible Sourcing“) verpflichtet. Der „Responsible Sourcing“-Prozess wird für alle wesentlichen Lieferanten und Dienstleister (darunter fallen Schrott-, Primärmetall-, Walzbarren-, Legiermetalllieferanten sowie Energielieferanten und -dienstleister) der AMAG durchgeführt.

Die Basis für die Lieferantenanforderungen bildet das Dokument „Compliance Regeln für AMAG Lieferanten“, das auf der AMAG-Homepage abrufbar ist. Alle wesentlichen Lieferanten und Dienstleister haben die „Compliance-Regeln für AMAG Lieferanten“, die Umwelt-, Corporate-Governance und Sozialkriterien beinhalten, zur Kenntnis zu nehmen und einzuhalten. Sie sind in die allgemeinen Einkaufsbedingungen integriert. Der Prozess schließt eine Bewertung und Risikoevaluierung im Abstand von ein bis drei Jahren mit ein, um Verletzungen der Compliance Regeln entlang der Lieferkette vorzubeugen bzw. entgegen zu wirken. Dazu wird eine schriftliche Zustimmung eingefordert. Für Lieferanten der Kategorie „hohes Risiko“ werden Maßnahmen zur Risikominderung festgelegt. Bei Bekanntwerden einer Nicht-Einhaltung werden Maßnahmen ergriffen, um die Nicht-Einhaltung zu beheben.

GRI-StandardAngabe
GRI 401

BESCHÄFTIGUNG

401-1

Neue Angestellte und Angestelltenfluktuation

Die Anzahl der bis 31.12.2021 neu eingestellten Mitarbeiter belief sich auf 239 davon waren 199 männlich und 40 weiblich. Die Mitarbeiterfluktuation betrug 8,1 % (Stichtag/Köpfe) und beinhaltet seit dem Berichtsjahr 2021 den Anteil der AMAG components-Mitarbeiter. Darin inkludiert sind sämtliche Abgänge (exklusive Pensionierungen und Lösungen des Dienstverhältnisses wegen Zeitablauf bzw. in der Probezeit). Der Großteil der Austritte erfolgte in den Produktionsbereichen, im Angestelltenbereich wurde eine niedrige Fluktuation verzeichnet. Mit allen Mitarbeitern wurden Gespräche zur Ermittlung der Austrittsgründe geführt. 

GRI 402
ARBEITNEHMER-ARBEITGEBER-VERHÄLTNIS
402-1

Mindestmitteilungsfrist für betriebliche Veränderungen

Betreffend Mindestmitteilungsfristen von betrieblichen Veränderungen hält sich die AMAG durchgängig an die in Österreich geltenden Gesetze und Verordnungen sowie die im Kollektivvertrag für die „Eisen- und metallerzeugende und -verarbeitende Industrie“ vereinbarten Bestimmungen. Im Berichtszeitraum gab es keine signifikanten Änderungen, die Mitarbeiter erheblich betreffen und einer Meldung bedurft hätten.

GRI 403
ARBEITSSICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ
403-1-403-8

Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Im Bereich Arbeitssicherheit lautet der Grundsatz „Null Toleranz für Unfalle“. Der Vorstand und die Geschaftsführungen tragen die Verantwortung für die Leistungen in diesem Bereich. Ihre Aufgabe ist es, strategische Ziele festzulegen und kontinuierliche Verbesserungen sicherzustellen. Arbeitssicherheit ist Bestandteil des Bereichs Managementsysteme und fußt auf den vier Säulen Arbeitsplatzevaluierung, Zwischenfalls-/Sicherheits-Auditdatenbank, Rechtskonformität und Maschinensicherheit. Umfangreiche Sicherheitsanweisungen und Schulungsmaßnahmen, Sicherheitsaudits sowie Workshops im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) dienen der Zielerreichung.

Um Gefährdungen zu minimieren, werden laufend die Ursachen der aufgezeichneten Zwischenfalle (Beinah-Unfälle, Unfälle, gefährliche Situationen) sowie die Umsetzung und Wirksamkeit der daraufhin

getroffenen Gegenmaßnahmen analysiert. Dazu tragen Zertifizierungen und Arbeitsschutzausschüsse ebenso bei wie Richtlinien und Sicherheitsanweisungen. Die Prozesse und Standards im Bereich Arbeitssicherheit sind nach der neuen, internationalen Norm EN ISO 45001 ausgerichtet, zertifiziert und in das bestehende Managementsystem integriert.

Der AMAG ist es ein großes Anliegen, dass auch alle Fremdfirmen, die am Firmensitz tätig sind, so sicher wie möglich arbeiten. Die sichere Zusammenarbeit mit Mitarbeitern von Fremdfirmen regelt eine digitale Sicherheitsunterweisung mit Selbsttest, die von den operativen Mitarbeitern der Fremdfirmen nachweislich durchzufuhren sind. Die zentralen Grundsatze und Anforderungen betreffend Arbeitssicherheit und Menschenrechte sind in den Compliance-Regeln für AMAG-Lieferanten beschrieben. 100 % der Mitarbeiter und Leiharbeiter werden durch ein Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz vertreten.

Oberstes Aufsichtsgremium ist der Sicherheitslenkungsausschuss (SILAS). Unter der Leitung des Vorstands wird im SILAS halbjährlich die Wirksamkeit des Arbeits- und Gesundheitsschutzes überprüft. Der Sicherheitslenkungsausschuss entscheidet über die Sicherheits- und Gesundheitspolitik und bewertet die Wirksamkeit des Arbeits- und Gesundheitsschutzes anhand der festgelegten Leistungsindikatoren sowie die Rechtskonformität. Er beschliesst notwendige Korrekturmaßnahmen, initiiert Arbeitsthemen und -gruppen. Mitglieder sind die Geschäftsführungen der operativen Gesellschaften, verantwortliche Beauftragte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsfachkräfte, die Arbeitsmedizin, die Personalabteilung sowie der Konzernbetriebsrat. Ergänzt wird dieses System durch regelmäßige Sicherheitsaudits.

Im Arbeitsschutzausschuss werden die vorgefallenen Sicherheitszwischenfalle mit den eingeleiteten Maßnahmen sowie Schwerpunkthemen aus Sicherheitsaudits sowie diverse Auswertungen und Kennzahlen behandelt. Er legt Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz fest und entscheidet, welche Themen zusätzlich im SILAS behandelt werden sollen. Des Weiteren ist eine Sicherheitsfachkraft installiert. Ihr kommen die Aufgaben der sicherheitstechnischen Beratung der Vorgesetzten und Mitarbeiter, der Lenkung von Arbeitssicherheitsgesetzen und der Kontaktaufnahme und Meldungen von Arbeitsunfällen zu außerbetrieblichen Organisationen zu.

Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP) informieren und unterstützen die Mitarbeiter bei Sicherheits- und Gesundheitsschutzthemen. Sie achten zudem auf die Umsetzung der Schutzmaßnahmen und das Vorhandensein sowie die Anwendung entsprechender Vorkehrungen.

Mithilfe von internen und externen Audits wird regelmäßig überprüft, ob das Arbeitssicherheitssystem wirksam ist und internationalen Standards entspricht. Nach jedem schweren Unfall werden zudem gesonderte interne Audits durchgeführt.

Die Auditergebnisse 2020 haben gezeigt, dass das Arbeitssicherheitssystem greift. Neben den Audits helfen auch Arbeitssicherheitskennzahlen bei der Ursachenforschung und ermöglichen eine umfassende Risikoanalyse. So kann erkannt werden, in welchen Bereichen die Anstrengungen verstärkt und präventive Maßnahmen abgeleitet werden müssen. Die AMAG arbeitet intensiv daran, Unfalle weiter zu reduzieren.

Die AMAG-Arbeitsmedizin, als Teilbereich der Personalabteilung, ist zentraler Ansprechpartner bei allen gesundheitsrelevanten Themen wie Erste Hilfe, ärztliche Untersuchung, Gesundheitsforderung und Beratung. Die AMAG ist Träger des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsforderung (BGF), eine der höchsten nationalen Auszeichnungen für Unternehmen im Bereich Mitarbeitergesundheit. Die gesundheitsorientierten Maßnahmen für die Mitarbeiter am Standort Ranshofen wirken vor allem in den Bereichen Arbeitssicherheit, Ergonomie, Ernährung und psychosoziale Gesundheitsvorsorge. Betriebliche Gesundheitsförderung wird bei der AMAG kontinuierlich und konsequent in möglichst alle relevanten Ablaufe und Prozesse eingebracht und ist in das bestehende KVP-System (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) eingebunden. So kann sich jeder Mitarbeiter mit Vorschlägen und Lösungsansätzen zu gesundheitsrelevanten Themen im Rahmen des KVP-Prozesses einbringen.

In Arbeitssicherheitssitzungen der einzelnen Gesellschaften werden die Mitarbeiter bzw. deren Vertretungsorgane aktiv zu Themen der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz eingebunden.

403-9

Arbeitsbedingte Verletzungen

Im Geschäftsjahr 2021 wurde die Zielvorgabe der TRIFR von < 1,5 mit einem tatsächlichen TRIFR Wert von 0,8 (2020: 1,3) deutlich unterschritten. Bei Leiharbeitern betrug die TRIFR 0 (2020: 0). Das Ergebnis im Berichtsjahr 2021 ist erfreulich, die langfristige Beibehaltung eines stabilen TRIFR-Zielwerts von 1,0 stellt jedoch ein ambitioniertes Ziel für die Zukunft dar.

Eine Einteilung der TRI-relevanten Unfälle nach Verletzungsart zeigte, dass die häufigsten Unfälle aufgrund von „Stürzen und Stolpern“ sowie „Einklemmen und Quetschen“ zustande kamen. Dies diente wiederum als Basis zur Festlegung von Arbeitssicherheitsschwerpunkten. Die Anzahl an Arbeitsunfällen betrug bei Mitarbeitern 12 (2020: 17), bei Leiharbeitern kam es zu keinen Unfällen (2020: 0).2 Die Rate der Arbeitsausfalltage (Definition LDR: Anzahl TRI-relevanter Ausfalltage inklusive Feiertage und Wochenenden in Relation zur Summe der realen Produktivstunden x 200.000 Stunden) betrug im Berichtsjahr 2021 bei Mitarbeitern 17 (2020: 61) und bei Leiharbeitern 0 (2020: 0), die Anzahl an Arbeitsausfalltagen belief sich bei Mitarbeitern auf 230 (2020: 789) und bei Leiharbeitern auf 0 Tage (2020: 0).

Im Berichtsjahr 2021 gab es wie im Vorjahr keinen Todesfall aufgrund von arbeitsbedingten Verletzungen und keine arbeitsbedingten Verletzungen, durch die die Arbeitstätigkeit nicht innerhalb von sechs Monaten wieder aufgenommen werden konnte. Am AMAG components Standort in Übersee wurde ein Arbeitsunfall, am Standort Karlsruhe wurde kein Unfall verzeichnet. Der TRIFR am Standort Übersee betrug 0,9 (LDR Mitarbeiter: 1,8), am Standort Karlsruhe 0. An beiden AMAG components Standorten wurden keine Leiharbeiter beschäftigt.

GRI 404AUS- UND WEITERBILDUNG
404-1

Durchschnittliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Jahr und Angestelltem

Die COVID-19-Pandemie nahm im Berichtsjahr 2021 einen bedeutenden Einfluss auf die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Im Berichtsjahr 2021 wurden von den Mitarbeitern 37.012 Ausbildungsstunden (2020: 24.247) absolviert. Die durchschnittlichen jährlichen Aus- und Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter lag bei 18 Stunden.

Die hohe Anzahl von 359 Ausbildungsstunden bei Lehrlingen ergibt sich durch die externe Ausbildung im Ausbildungszentrum Braunau. Ausgenommen von der Erfassung sind Aus- und Weiterbildungsstunden im Rahmen der Alu-Akademie sowie die Teilnahme an Vorträgen und Konferenzen. Aufgrund der Kurzarbeit bei AMAG components wurden in Karlsruhe und Übersee keine Aus- und Weiterbildungsstunden in Anspruch genommen.

404-3

Prozentsatz der Angestellten, die eine regelmäßige Beurteilung ihrer Leistung und ihrer Karriereentwicklung erhalten

In den jährlichen Mitarbeiter-Zielsetzungs- und Entwicklungsgesprächen, kurz MAZEG, zwischen Mitarbeitern und Führungskräften wird unter anderem der Schulungsbedarf identifiziert und gegebenenfalls werden entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen getroffen. Auf Grundlage von Stellen- und Anforderungsprofilen liefert dies somit eine klare Standortbestimmung jedes Mitarbeiters. Die Beteiligung der Mitarbeiter am MAZEG betrug im Berichtsjahr 2021 92 % (2020: 82 %).

Ausgenommen davon sind Lehrlinge, Mitarbeiter mit Abwesenheitsgründen (beispielsweise Präsenz-/Zivildienst, Mutterschutz, Karenz) und Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis kürzer als sechs Monate besteht. Zusätzlich zu den in den MAZEG vereinbarten AUWB-Maßnahmen werden über das Jahr verteilt weitere Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen vereinbart. Bei AMAG components erfolgt die Durchführung der Mitarbeitergespräch noch nicht gemäß AMAG-Standard, dieser wird 2022 implementier

GRI 405
VIELFALT UND CHANCENGLEICHHEIT
405-1

Vielfalt in den Leitungsorganen und bei den Angestellten

Siehe S. 47 f. Corporate Governance-Bericht im Geschäftsbericht 2021

GRI 406
GLEICHBEHANDLUNG
406-1

Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen

Im Berichtsjahr wurden keine Diskriminierungsfälle gemeldet.

GRI 419

SOZIOÖKONOMISCHE COMPLIANCE

419-1

Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich

Es wurden 2021 keine erheblichen Bußgelder wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich bezahlt.

Seit dem Berichtsjahr 2017 veröffentlichen wir innerhalb unseres Lageberichts eine zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung (nfE) und kommen damit unserer Berichtspflicht gemäß Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) nach.

Sie fasst die für AMAG wesentlichen Angaben zu den fünf geforderten Aspekten Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung inhaltlich zusammen.