Beschäftigungsentwicklung

Vertrauensvolle Mitarbeiterbeziehungen sind die Basis des Unternehmenserfolgs. Um dies zu erreichen wird auf eine langfristige Mitarbeiterbindung abgezielt. Wesentlicher Faktor für attraktive Arbeitsplätze ist die Entwicklung und Positionierung einer starken Arbeitgebermarke AMAG. Für die AMAG stellen sich Anforderungen in Hinblick auf die Rekrutierung und Qualifikation von Mitarbeitern unter der Berücksichtigung demografischer Trends, die Schaffung von leistungsfördernden Arbeitsbedingungen sowie die Förderung von Kreativität und Verantwortung im Sinne der zunehmenden Individualisierung der Gesellschaft.

 

 

Angabe
Management

Die Personalstrategie ist darauf ausgerichtet, den zukünftigen Personalbedarf sowohl qualitativ als auch quantitativ abzudecken. Sie orientiert sich an den Unternehmenszielen, die vom Vorstand verabschiedet werden. Im Personalbereich sind dazu Richtlinien und Instrumente implementiert. Diese umfassen bewährte Prozesse für die Rekrutierung, die Einführungsphase, die Karriereplanung, die Personalentwicklung und die Nachfolgeplanung von Mitarbeitern. Der Leiter der Personalabteilung berichtet an den Vorstandsvorsitzenden. Die Vertretung der Arbeitnehmeragenden obliegt dem Betriebsrat, der mit vier Vertretern im Aufsichtsrat der AMAG Austria Metall AG vertreten ist. Die betriebliche Arbeitszeit wird in einer Betriebsvereinbarung festgehalten und gilt für alle Mitarbeiter. Sie richtet sich nach den Bestimmungen des aktuell gültigen Arbeitszeitgesetzes. Die AMAG stellt frühzeitig die Weichen, um den zukünftigen Bedarf an Mitarbeitern langfristig zu decken und richtet ihre Nachwuchs- und Weiterbildungsprogramme entsprechend aus. Offene Positionen werden unter Berücksichtigung von langfristigen Perspektiven besetzt. Die interne Ausschreibung erfolgt vor der externen Stellenveröffentlichung. Auf der Intranetseite des Personalbereiches und über die AMAG-Mitarbeiter-App können sich Mitarbeiter über neu zu besetzende Stellen informieren. 

Mehr Informationen dazu sind im Geschäftsbericht 2021 einsehbar.

Ziele

Ziel 2021: 

  • Bedarfsorientierte Rekrutierung von Mitarbeitern für den Wachstumskurs der AMAG und Stärkung der Arbeitgebermarke AMAG unter Beibehaltung bzw. Reduktion der Fluktuationsquote auf < 6 %.

Zentrale Maßnahmen:

  • Recruiting & Employer Branding: verstärkte Digitalisierung und zielgruppengerechte Ansprache auch vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie
  • Entwicklung und Positionierung einer starken, attraktiven Arbeitgeber-Marke

Ziel 2022 / mittelfristig:

  • Bedarfsorientierte Rekrutierung von Mitarbeitern für den Wachstumskurs der AMAG und Stärkung der Arbeitgebermarke AMAG unter Beibehaltung bzw. Reduktion der Fluktuationsquote auf <6 %im Jahr 2022
Ergebnisse

Ergebnisse:

 

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von 11,3 Jahren belegt, dass auf eine enge und langfristige Zusammenarbeit mit Mitarbeitern gesetzt wird.

 

Betreffend Mindestmitteilungsfristen von betrieblichen Veränderungen hält sich die AMAG durchgängig an die in Österreich geltenden Gesetze und Verordnungen sowie die im Kollektivvertrag für die „Eisen- und metallerzeugende und -verarbeitende Industrie“ vereinbarten Bestimmungen.

 

Im Berichtszeitraum kam es zu keinen signifikanten Änderungen, die Mitarbeiter erheblich betrafen und einer Meldung bedurften.

 

Der Personalstand hat sich im Jahresvergleich vor allem aufgrund der Übernahme von AMAG components auf 2.080 Mitarbeiter (Stichtag/Köpfe) erhöht (2020: 1.843).

 

Der Anteil der Mitarbeiter, für die Tarifverhandlungen gelten, beträgt 99 % (davon nicht betroffen sind die jeweiligen Geschäftsführer und der Gesamtvorstand).

 

Auf Basis von flexiblen Arbeitszeitmodellen sind 33 % der Frauen und 2 % der Männer teilzeitbeschäftigt. Der Anteil an befristeten Arbeitsverhältnissen bewegt sich auf einem sehr niedrigen Niveau. 2.042 Mitarbeiter befanden sich in unbefristeten Arbeitsverhältnissen, 38 Mitarbeiter in befristeten Arbeitsverhältnissen.

 

Per 31.12.2021 befanden sich 65 AMAG-Lehrlinge in Ausbildung, davon 56 gewerbliche und 9 kaufmännische. 

 

Die Mitarbeiterfluktuation betrug 8,1 % (Stichtag/Köpfe) und beinhaltet seit dem Berichtsjahr 2021 den Anteil der AMAG components-Mitarbeiter. Darin inkludiert sind sämtliche Abgänge (exklusive Pensionierungen und Lösungen des Dienstverhältnisses wegen Zeitablauf bzw. in der Probezeit). Der Großteil der Austritte erfolgte in den Produktionsbereichen, im Angestelltenbereich wurde eine niedrige Fluktuation verzeichnet. Mit allen Mitarbeitern wurden Gespräche zur Ermittlung der Austrittsgründe geführt.

 

Die Anzahl der bis 31.12.2021 neu eingestellten Mitarbeiter belief sich auf 239 davon waren 199 männlich und 40 weiblich.


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