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Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Im Bereich Arbeitssicherheit lautet der Grundsatz „Null Toleranz für Unfälle“. Umfangreiche Sicherheitsanweisungen und Schulungsmaßnahmen, Sicherheitsaudits sowie Workshops im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) dienen der Zielerreichung. Um Gefährdungen zu minimieren, werden laufend die Ursachen der aufgezeichneten Zwischenfälle sowie die Umsetzung und Wirksamkeit der daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen analysiert. Dazu tragen Zertifizierungen und Arbeitsschutzausschüsse ebenso bei wie Richtlinien und Sicherheitsanweisungen. Die Prozesse und Standards sind nach der neuen, internationalen Norm EN ISO 45001 zertifiziert und in das bestehende Managementsystem integriert.

Zentrale Maßnahmen im Berichtsjahr 2020 waren:

  • COVID-19-Pandemie: Eigene Task Force zur COVID-19-Lage und Sicherheitsregeln zur umfassenden und schnellen Mitarbeiterinformation eingerichtet
  • Erneute Durchführung einer Mitarbeiter-Gesundheitsbefragung
  • Umsetzung des Arbeitssicherheitsprogramms 2020
  • Regelmäßige Informationen und Maßnahmen zu aktuellen Zwischenfällen zur Förderung von sicherheitsbewusstem Verhalten
  • Fokus auf Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter

Maßgeblich für die Bewertung der Leistung im Bereich Arbeitssicherheit ist die Sicherheitskennzahl TRIFR (Total Recordable Injury Frequency Rate). Sie misst die Unfälle (pro Kopf) mit Ausfall (LTI = Lost Time Injury) plus die Zwischenfälle mit ärztlicher Behandlung in Relation zur Summe der Produktivstunden x 200.000 Stunden. 2020 wurde das Ziel, die Zahl der Arbeitsunfälle auf einen Wert von ≤ 2,0 zu senken, erreicht. Bei der TRIFR zeigt sich eine Reduktion von 2,9 im Jahr 2019 auf 1,3 im Berichtsjahr 2020.