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Unsere Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf dem Grundsatz "Wertschöpfung durch Wertschätzung". Wir integrieren nachhaltiges Handeln in unser Geschäftsmodell und erschließen dadurch neue Geschäftspotenziale.

Langfristiges profitables Wachstum und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmensstrategie.

2017 war ein besonderes Jahr für die AMAG. Wir konnten nicht nur den höchsten Umsatz und das höchste operative Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielen, sondern setzten mit der Inbetriebnahme von neuen Anlagen einen bedeutenden Meilenstein für die erfolgreiche Zukunft der AMAG.

 

Mit zunehmendem Bewusstsein kommen neue Herausforderungen, aber auch Chancen auf uns zu. Ökonomie, Ökologie und soziale Entwicklung sind dabei in Einklang zu bringen.

In ökonomischer Hinsicht bedeutet das, durch eine Produktion, die effizient mit Gütern und Ressourcen umgeht, nachhaltiges, profitables Wachstum zu generieren und damit auch einen volkswirtschaftlichen Beitrag zu leisten.

Eine risikobewusste Unternehmensführung unter Berücksichtigung moralischer und ethischer Grundsätze sichert den Bestand und Wert des Unternehmens.

Mit Investitionen von rund 1 Mrd. Euro in den letzten 10 Jahren (90 % davon in Ranshofen) bekennt sich die AMAG klar zum Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Dafür wurde die AMAG mit zahlreichen Wirtschaftspreisen ausgezeichnet.

In ökologischer Hinsicht zielen wir darauf ab, Ressourcen effizient zu nutzen, Produktionsanlagen umweltschonend zu errichten und zu betreiben und unsere Kunden mit umweltfreundlichen Produkten zu beliefern.

Aluminium zeichnet sich nicht nur durch seine Leichtigkeit aus, sondern auch durch seine Eigenschaft, unendlich oft und ohne Qualitätsverlust recycelbar zu sein. Damit können Aluminiumschrotte wiederholt in den Wertschöpfungskreislauf eingebracht werden – ein Vorteil im ökologischen wie auch im ökonomischen Sinne. Denn das Recycling von Aluminiumschrotten benötigt nur 5 % der Energie, die für die Primärmetallerzeugung notwendig wäre. Zudem enthalten Aluminiumschrotte auch noch wertvolle Legierelemente.

Wesentlich dabei ist die Kompetenz im Aufbereiten und Rezyklieren von Aluminiumschrott, welche im Rahmen des Werksausbaus ausgeweitet wurde. Aluminiumschrotte stellen am Standort Ranshofen mengenmäßig das wichtigste Vormaterial dar. Die Schrotteinsatzquote für die Produktion von Gusslegierungen und Walzbarren liegt bei durchschnittlich 75 bis 80 %. Gründe für diesen im Branchenvergleich außergewöhnlich hohen Recycling-Anteil sind vor allem die langjährige Recycling-Kompetenz der Mitarbeiter, die laufenden Investitionen in modernste Sortier-, Aufbereitungs- und Schmelztechnologien sowie die hohe Legierungsvielfalt am integrierten Standort in Ranshofen. Damit können Aluminiumschrotte unterschiedlichster Beschaffenheit und chemischer Zusammensetzung für qualitativ hochwertige Produkte genutzt werden.

Gemeinsam mit Kunden wird an der Schließung von Materialkreisläufen in der industriellen Produktion gearbeitet, dem sogenannten Closed-Loop-Konzept. Ziel dabei ist es, Aluminium werthaltig im Kreislauf zu führen.

Auch bei der Erzeugung von Primäraluminium in Kanada setzen wir mit Strom aus Wasserkraft Maßstäbe im Bereich der nachhaltigen Fertigung.

An der kanadischen Elektrolyse Alouette, der größten Elektrolyse in Nord- und Südamerika, ist die AMAG mit 20 % beteiligt. Unter Nutzung von Strom aus Wasserkraft und einer hohen Energieeffizienz werden zusammen mit den Partnern rund 600.000 Tonnen Primäraluminium pro Jahr produziert. Mit dem 20%igen Anteil wird der Zugang zu Primäraluminium für den österreichischen Standort abgesichert.

Der Ausbau der Produktionskapazitäten in Ranshofen sichert mittelfristig die Beschäftigung in der Region und liefert damit einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

Unser Ziel hinsichtlich unserer sozialen Ausrichtung ist es, unsere Unternehmenstätigkeit mit sozialer Ausgewogenheit auszuüben, die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter zu verbessern sowie deren Qualifikationen und Weiterbildung zu forcieren. Wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Mit dem Einsatz von finanziellen Mitteln, Material- und Sachspenden sowie persönlichem Engagement setzen wir diesen Anspruch in die Tat um. So sind der Einsatz für die Menschen in der Region, die positive Gestaltung unseres Umfeldes und die Förderung der Begeisterung für Technik für uns selbstverständlich.

Mit der von der AMAG zur Verfügung gestellten Spürnasenecke können die Kinder des Kindergartens Neukirchen nun gemeinsam forschen und experimentieren.

Wussten Sie, dass ...

  • Aluminium unendlich oft rezykliert werden kann, und das bei gleichbleibender Qualität?

  • beim Recycling von Aluminium um 95 Prozent weniger Energie im Vergleich zur Primäraluminiumerzeugung benötigt wird?

  • sich 75 Prozent des jemals hergestellten Aluminiums noch immer im Produktionskreislauf befinden?

  • die AMAG fast alle am Markt verfügbaren Schrottsorten verarbeiten kann?

Integrierter Geschäftsbericht

Seit dem Berichtsjahr 2017 berichtet die AMAG über wesentliche ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte in einem integrierten Geschäftsbericht.

Hier gelangen Sie zum integrierten Geschäftsbericht 2017.

 

Nachhaltigkeitsperformance

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick.

Hier gelangen Sie zur Nachhaltigkeitsperformance 2017.

 

Nachhaltigkeitsprogramm

Informieren Sie sich über alle Maßnahmen, die das aktuelle Nachhaltigkeitsprogramm bilden. Diese umfassen die Themenfelder „Compliance“, „Kundenzufriedenheit“, „Innovation“, „Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz“, „Aus- und Weiterbildung“, „Rohstoffe“, „Recycling“, „Energie“ und „Emissionen“.

Hier gelangen Sie zum Nachhaltigkeitsprogramm.

 

GRI-Inhaltsindex

Der GRI-Inhaltsindex ist das Grundgerüst der Nichtfinanziellen Erklärung im integrierten Geschäftsbericht 2017. Er listet gemäß den Anforderungen der Global Reporting Initiative („Option Kern“) sämtliche Themen auf, die für die AMAG als wesentlich erachtet werden. Die Managementansätze zu den wesentlichen Themen finden sich in den jeweiligen Kapiteln der Nichtfinanziellen Erklärung. Die in dieser Erklärung veröffentlichten Angaben wurden von unabhängiger dritter Stelle geprüft.