PREPARED FOR TAKE-OFF - GRÜNER FLIEGEN DANK EINZIGARTIGER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Unterüberschrift

Als Gründungsmitglied der ASI ("Aluminium Stewardship Initiative") hat sich die AMAG bereits sehr früh aktiv den Herausforderungen zur Sicherstellung einer lebenswerten Umwelt für nachfolgende Generationen gestellt.

Aufgrund der einzigartigen Recycling-Möglichkeiten am integrierten Standort in Ranshofen und dem Zugang zu besonders CO2-armem Primärmetall durch die Beteiligung an der Alouette-Elektrolyse in Kanada konnte die AMAG ihre beispielgebende Rolle als einen in Nachhaltigkeitsbelangen führenden Aluminiumhersteller seither weiter festigen. Der geschlossene Materialkreislauf zwischen AMAG rolling, AMAG components und AMAG casting stärkt diese Position noch zusätzlich.

 

Die lange Liste an Zertifizierungen und Auszeichnungen sowie das positive Kundenfeedback untermauern diese Position:

  • EcoVadis Sustainability Rating 2022
  • Platinum Award ASI Chain of Custody
  • Effective Sustainability Communicator Gold Award
  • ESG-Rating Sustainalytics "Top Performer"

Buy-to-Fly Reduktion

 

Diese hat die Verringerung der Vormaterialeinkaufsmengen im Vergleich zum eingebauten ("fliegenden") Material zum Ziel. Die nach wie vor gängigste Lieferform für Walzprodukte stellen rechteckige Platten dar. Die daraus gefertigten Teile besitzen jedoch zumeist unregelmäßige Konturen. Zudem erfolgt die Zuordnung der Teile zu den Platten oft erst im Zuge der Konfektionierung (Sägen von Zuschnitten) bei zwischengeschalteten Service Providern. Das Ergebnis ist eine suboptimale Materialausnutzung und somit ein relativ großer Schrottanteil.

 

Die AMAG-Gruppe bietet Produkte in unterschiedlichen Wertschöpfungstiefen an, mit deren Hilfe eine Verbesserung des Buy-to-Fly-Verhältnisses im eigenen Haus erzielt werden kann. Zum einen können auf der Konturbandsäge am Standort Ranshofen optimal genestete Konturzuschnitte aus den Rechteckplatten hergestellt werden. Zum anderen ermöglicht die genaue Kenntnis über das Teilespektrum der Komponentenfertigungen in Übersee bzw. Karlsruhe zusätzliche Materialeinsparungen über die gesamte Wertschöpfungskette der AMAG Gruppe hinweg.

Integrierter Standort

 

Eine vollständige Vermeidung von Prozessschrotten im Walzwerk ist selbst bei bestmöglicher Materialausnutzung nicht möglich. Umso größere Bedeutung kommt direkten RecyclingMöglichkeiten am Ort des Schrottanfalls zu. AMAG casting ist einer der größten europäischen Schrott-Recycler an einem Standort und kann mit Hilfe fortschrittlichster Sortier- und Aufschmelzanlagen alle Al-Schrottsorten verwerten. Um den Wert des Schrotts nicht zu reduzieren, werden alle Schrotte am Standort sortenrein nach Legierungen getrennt, um unter minimaler Zugabe von Primäraluminium und Legiermetallen wieder zu Walzbarren gegossen zu werden.

 

Apropos Primäraluminium: bei Bedarf hat AMAG jederzeit Zugang zu Primäraluminium aus der Alouette-Elektrolyse in Kanada, an der 20 % der Anteile gehalten werden. Das Aluminium, welches dort gewonnen wird, besitzt einen besonders niedrigen CO2-Fußabdruck, da 100 % der für den Elektrolyseprozess eingesetzten Energie aus Wasserkraft gewonnen wird.

Closed-loop Recycling

 

Die Kombination aus Gießerei, Walzwerk und Teilelieferant stellt ein branchenweit einzigartiges Asset dar, welches es ermöglicht, den Aluminiumkreislauf zu schließen. Den bei weitem größten Anteil an Al-Schrotten stellen Späne dar, welche im Zuge der Teilefertigung anfallen. Es ist nur logisch, dass diese Späne ebenfalls ihren Weg zurück ins Werk finden müssen, damit die Mengenbilanz wieder passt und nur minimale Mengen an Primärmetall und Legierungselementen neu hinzugefügt werden müssen.

 

Um einen möglichst hohen Wert zu gewährleisten, müssen die Späne jedoch zuerst aufbereitet werden. Neben einer sortenreinen Trennung (idealerweise nach Legierung) und Trocknung werden die Späne bei AMAG components zu Briketts verpresst. Diese Vorbehandlung ist wichtig, um die Metallausbeute im Aufschmelzprozess bei AMAG casting zu optimieren. Aufgrund der räumlichen Nähe zwischen den beiden AMAG-Töchtern können die Transportkosten und der CO2-Fußabdruck auf ein Minimum reduziert werden.

Für alle, die es genauer wissen wollen:

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