Mit dem Einsatz von finanziellen Mitteln, Material- und Sachspenden, persönlichem Engagement und freiwilligen Initiativen trägt die AMAG zur Förderung des Gemeinwohls bei. Die Integration des Unternehmens in die lokale Gesellschaft ist für uns von besonderer Bedeutung, da 81 % der Mitarbeiter ihren Wohnsitz in Österreich haben. Erklärtes Ziel des gesellschaftlichen Engagements ist es, möglichst viele Stakeholdergruppen in einem ausgewogenen Umfang zu erreichen.

Wichtige Stakeholder sind für die AMAG Gruppen, Institutionen oder Personen, zu denen das Unternehmen durch Geschäftsaktivitäten direkt oder indirekt in einer Beziehung steht und die damit Interesse am Handeln der AMAG haben. Zu den Stakeholdern zählen Mitarbeiter, Geschäftspartner wie Kunden, Lieferanten sowie Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, Aktionäre & Investoren, staatliche Organe und die Öffentlichkeit. Der AMAG ist es zum einen daran gelegen, einen offenen und konstruktiven Austausch zu führen und damit das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zu fördern. Zum anderen können nur im Dialog kontinuierlich Themen identifiziert werden, die aus Sicht der Anspruchsgruppen und im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bedeutsam sind.

Die Einbeziehung der Stakeholder erfolgt laufend. Neben der bisher jährlich durchgeführten Online-Stakeholder-Befragung über die Homepage werden verschiedenste Dialogformate genutzt. Dazu zählen Befragungen (über regelmäßige Kundenzufriedenheitsmessungen, soziale Medien, Mitarbeiter-App), jährliche Zielerreichungsgespräche mit Mitarbeitern, persönliche Gespräche und Dialoge auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, die Mitarbeit in Gremien und Verbänden, themenbezogene Stakeholder-Veranstaltungen im Werk Ranshofen, die Teilnahme an Messen und Konferenzen sowie die Kommunikation über soziale Medien.

Aktuelle Stakeholderbefragung

Helfen Sie uns, die Nachhaltigkeitsthemen der AMAG mitzubestimmen. Welche Themenbereiche Sie bewerten, entscheiden Sie selbst.

Die Ergebnisse nutzen wir, um unser Nachhaltigkeitsengagement auszurichten und die Schwerpunkte unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung zu bestimmen. 

Die Beantwortung des Fragebogens ist anonym und nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch.

Hier gelangen Sie zur Stakeholderbefragung. 

Mitgliedschaften und Kooperationen

Die AMAG nutzt die Kompetenz weltweiter Initiativen und Netzwerke und bringt gleichzeitig die eigene Expertise ein. So arbeitet das Unternehmen mit Industrie- und Aluminiumverbänden zusammen, um u.a. gleiche Wettbewerbsbedingungen bei der Produktion von Aluminium zu schaffen. Weiters wird die Entwicklung internationaler Rahmengesetze in Bezug auf den Klimawandel und Treibhausgasemissionen unterstützt und aktiv an der Diskussion zu Lösungen dieser Herausforderungen teilgenommen. Darüber hinaus engagiert sich die AMAG aktiv in Initiativen zur Förderung des Recyclings von Aluminium und der Materialverantwortung und ist Gründungsmitglied der Aluminium Stewardship Initiative (ASI).

Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig. Als Unternehmen profitiert die AMAG von stabilen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie einem starken Bildungssystem, einer lebenswerten Umwelt und sozialem Gleichgewicht. Aus diesen Gründen werden Beiträge zur Herstellung bzw. zum Erhalt der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen als wesentlich erachtet und die Rolle als verantwortungsbewusstes Mitglied der Gesellschaft ernst genommen.

Mit dem Einsatz von finanziellen Mitteln, Material- und Sachspenden sowie persönlichem Engagement der Mitarbeiter kommt die AMAG ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Leitbetrieb in der Region nach. Bausteine sind Spenden, Sponsoring sowie das Engagement der Mitarbeiter. Spenden- und Sponsoringaktivitäten werden nur getätigt, wenn sie im Einklang mit den Vorgaben der Richtlinie zur Korruptionsprävention stehen.

AMAG-Sozialpreis stärkt Wert ehrenamtlicher Arbeit

Mitarbeiter können sich im Zuge des jährlich durchgeführten AMAG-Sozialpreis sozial engagieren.

Zentrales Ziel ist es dabei, den Wert ehrenamtlicher Arbeit zu stärken, indem Mitarbeiter aufgerufen sind, soziale Projekte einzureichen, die anschließend durch eine unabhängige Jury bewertet und unterstützt werden. Wesentliches Kriterium dabei ist, dass die Unterstützungsleistung direkt an benachteiligte oder in Not geratene Menschen in der Region geht. Leistungen können in Form einer Geld oder Sachspende an eine Organisation (Krankenhaus, Seniorenheim, etc.) oder an eine Einzelperson erbracht werden.

Ausgaben für lokale Lieferanten und regionale Wertschöpfung

Im Geschäftsjahr 2020 wurden wesentliche Bestellungen im Wert von 93,6 Mio. EUR in Oberösterreich (2019: 82,6 Mio. EUR), davon 49,1 Mio. EUR in der Region Innviertel (2019: 51,3 Mio. EUR), vergeben. Durch den hohen Anteil an lokalen Vergaben sowie der Präsenz von Lieferantenpersonal am Standort (Nächtigung, Gastronomie, Handel) profitieren die Betriebe in der Region und im Bundesland Oberösterreich vom Wachstumskurs der AMAG.

Seit dem Berichtsjahr 2017 veröffentlichen wir innerhalb unseres Lageberichts eine zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung (nfE) und kommen damit unserer Berichtspflicht gemäß Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) nach.

Sie fasst die für AMAG wesentlichen Angaben zu den fünf geforderten Aspekten Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung inhaltlich zusammen.

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