Um von Aktionären, Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der Gesellschaft als vertrauenswürdiger Partner wahrgenommen zu werden, sind die Einhaltung aller relevanten Gesetze, freiwilliger Selbstverpflichtungen und interner Regelungen sowie der faire Wettbewerb von höchster Bedeutung.

Compliance

Compliance-Grundsätze sind Grundlage für faires Geschäftsverhalten und legen den Grundstein für den gesellschaftlichen Dialog, insbesondere mit Lieferanten und Geschäftspartnern. Verstöße gegen Gesetze sowie rechtswidriges und non-konformes Verhalten können weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen haben. Die strenge Einhaltung von eigenen und gesetzlichen Vorgaben ist essenziell, um auf Dauer das Vertrauen der Stakeholder zu sichern.

 

 

Der AMAG-Verhaltenskodex ergänzt die Richtlinien.

Er regelt den Umgang mit Geschäftspartnern, Aktionären und Mitarbeitern und bildet die Grundlage des täglichen Handelns. Der Verhaltenskodex ist gemeinsam mit den Compliance-Regeln für Lieferanten auf der Unternehmens-Homepage zu finden. Die Compliance-Regeln werden an alle Lieferanten aktiv kommuniziert und sind in die allgemeinen Einkaufsbedingungen integriert. Von den Lieferanten der AMAG wird die Einhaltung dieser Grundsätze erwartet.

Zentrale Maßnahmen:

  • Weiterentwicklung des etablierten Compliance-Systems
  • Prüfungen hinsichtlich Änderungen von Rechtsvorschriften
  • Laufende Evaluierung von bestehenden E-Learning-Schulungen
  • Schulungen für Personen aus Vertraulichkeitsbereichen und Teilnahme an einschlägigen Veranstaltungen (Compliance-Seminare, Weiterbildungen)
  • Verbindliche E-Learning-Schulungen für alle betroffenen Mitarbeiter und vertiefende Schulung von Datenschutzkoordinatoren
  • Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 ISMS erfolgt

Menschenrechte & Verantwortung in der Lieferkette

Als Anbieter von hochwertigen Aluminiumprodukten befürwortet die AMAG die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und die in den Kern-Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation verankerten Werte auf Grundlage der unterschiedslosen Achtung der Würde des Einzelnen. Entlang der Lieferkette wird mithilfe eines verantwortungsvollen Beschaffungsmanagements von den jeweiligen Einkaufsbereichen der Gesellschaften ein systematischer Ansatz verfolgt, um Menschenrechtsverletzungen bestmöglich zu vermeiden. Für die verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen wird mit Verbänden, Organisationen und Wettbewerbern zusammengearbeitet.

 

Als Gründungsmitglied der „Aluminium Stewardship Initiative“ trägt die AMAG aktiv zu Nachhaltigkeit und Transparenz entlang der Aluminium-Wertschöpfungskette bei und fördert die Umsetzung verantwortungsvoller Praktiken. Die Einhaltung der Menschenrechte wird bei der ASI gefordert und im Zuge der ASI-Zertifizierung überprüft.

 

In den Compliance Regeln für AMAG-Lieferanten sind die grundsätzlichen Nachhaltigkeitsanforderungen an Lieferketten, u.a. in Bezug auf die Geschäftsführung, Menschenrechte, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energieeffizienz definiert. Sie werden an alle Lieferanten aktiv kommuniziert und sind in die allgemeinen Einkaufsbedingungen integriert.

Mitarbeiter sowie Dritte können sich an die Compliance-Hotline wenden, um mögliches Fehlverhalten, Gesetzes- oder Richtlinienverstöße – auch in Bezug auf Menschenrechte – zu melden (E-Mail-Adresse: ethics@amag.at bzw. Telefonnummer +43 7722 801 2227). Alle Meldungen werden anonymisiert bearbeitet und die Identität der Hinweisgeber vertraulich behandelt.

Seit dem Berichtsjahr 2017 veröffentlichen wir innerhalb unseres Lageberichts eine zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung (nfE) und kommen damit unserer Berichtspflicht gemäß Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) nach.

Sie fasst die für AMAG wesentlichen Angaben zu den fünf geforderten Aspekten Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung inhaltlich zusammen.

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