Innovation

Die Innovations- und F&E-Tätigkeiten der AMAG sind der Treiber zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Entwicklung kundenspezifischer Problemlösungen im Zuge der Strategie des profitablen Wachstums. Viele der Produktinnovationen adressieren direkt oder indirekt aktuelle und globale gesellschaftliche bzw. ökologische Themen - wie die Verknappung fossiler Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Klimawandel und Mobilität. Besonderes Augenmerk gilt dabei Lösungen, die Closed-Loop-Konzepte mit Kunden ermöglichen, Umweltauswirkungen reduzieren (z.B. Leichtbauteile) und neue sowie verbesserte Anwendungsmöglichkeiten bieten.

Forschungskooperationen reichen von Grundlagenforschung und klassischer Auftragsforschung bis hin zur Entwicklung von konkreten Produkten. Die AMAG unterstützt Bachelor-, Master- und Dissertationsprojekte, ist Partner des Christian-Doppler Labors und wirkt an mehreren COMET-Kompetenzzentren mit (Materials Center Leoben, Pro2Future, AC²T). Nicht zuletzt wird eine Stiftungsprofessur an der Montanuniversität Leoben finanziert und europaweit in mehreren Arbeitskreisen im Bereich der Materialentwicklung gearbeitet. Diese Maßnahmen dienen sowohl dem Aufbau von Know-how als auch der Personalentwicklung. Weitere Kooperationen bestehen mit der Montanuniversität Leoben, den Technischen Universitäten Wien und Graz, der ETH Zürich, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Johannes Kepler Universität Linz, dem LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen, dem FELMI-ZFE Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik - Zentrum für Elektronenmikroskopie, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, den COMET-Zentren Pro²Future und Materials Center Leoben und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. 

Zentrale Maßnahmen im Bereich Innovation sind:

  • Zusammenarbeit mit Instituten in mehrjährigen Projekten und Ausbau des wissenschaftlichen Netzwerks
  • Kontinuierlicher Aufbau von Dissertationskandidaten für die längerfristige Bindung
  • Entwicklung von Spezialprodukten und effizienten Produktionsprozessen
  • Erschließung neuer Anwendungen für AMAG-Produkte
  • Vorantreiben der Digitalisierung (Automation, Simulation, Datenaustausch, statistische Analysen im Rahmen von Big Data, Tracking)
  • Zertifizierung nach weiteren, internationalen Standards
  • Verlängerung der Wertschöpfungskette (z.B. mechanische Bearbeitung)
  • Wissenschaftlich-technologischer Beirat: Umsetzung der Empfehlungen
  • AMAG Innovationspreis 2020
  • Neues Forschungszentrum planmäßig eröffnet

Im Geschäftsjahr 2020 betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der AMAG Gruppe 14,6 Mio. EUR (2019: 15,5 Mio. EUR), davon in Ranshofen 14,1 Mio. EUR (2019: 15,2 Mio. EUR). Insgesamt waren im Jahr 2020 148 Mitarbeiter (Stichtag 31.12./Köpfe) mit F&E- sowie Innovationsaufgaben beschäftigt (2019: 155 Mitarbeiter).

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