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07.03.19

Ein Statement von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Helmut Antrekowitsch

Soziale, ökologische sowie ökonomische Themen haben in den letzten 10 Jahren in der Industrie und vor allem bei der AMAG stark an Bedeutung gewonnen. Seit dem Bestehen des wissenschaftlich-technologischen Beirats hat sich die AMAG zu einem Nachhaltigkeitsunternehmen entwickelt.

Recycling

Insbesondere das Recycling von Aluminium hat stark zugenommen. Dieses Wachstum beruht einerseits auf der großen vorhandenen Menge an sekundären Materialien und andererseits in den ökologischen und ökonomischen Vorteilen der Sekundärmetallurgie.

 

Vor allem der geringe Energiebedarf, welcher in Abhängigkeit von den eingesetzten Schrotten nur 5 - 10 % im Vergleich zur primären Erzeugung beträgt, unterstreicht die Vorteile der Wiederverwertung dieses Metalls.

 

Mit einer Recyclingquote von 75 % bei einer gleichzeitigen Produktion von allen Legierungsgruppen auf dem Gebiet der Knet- und Gusslegierungen und dem Einsatz von sehr unterschiedlichen Schrottqualitäten kann die AMAG als weltweit einzigartig angesehen werden.

Dr. Antrekowitsch: Soziale, ökologische sowie ökonomische Themen haben in den letzten 10 Jahren in der Industrie und vor allem bei der AMAG stark an Bedeutung gewonnen.
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Helmut Antrekowitsch

Forschung im Unternehmen und an der Universität

 

AMAG hat die Forschung und Entwicklung im Breich Recycling stark intensiviert, wodurch nicht nur eine laufende Optimierung der gesamten Prozesskette, von der Charakterisierung der Schrotte über die Schmelztechnik bis zum fertigen Halbzeug erreicht wird, sondern
auch neue Recyclinglegierungen entwickelt werden.

 

Dissertationen, welche im Rahmen des wissenschaftlich-technologischen Beirats in den letzten zehn Jahren initiiert und durchgeführt wurden, ergänzten dabei die firmeninterne Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet.

 

Auch für die Montanuniversität ist die in den letzten Jahren aufgebaute Aluminiumkompetenz von enorm großer Bedeutung. Stefan Pogatscher, ständiger Gast des Beirats, war der erste Wissenschafter, der einen ERC Grant an die Montanuniversität holen konnte.

 

Mit dem gestarteten Christian Doppler Labor, der Stiftungsprofessur sowie zahlreichen weiteren Projekten war es in den vergangenen Jahren daher möglich, am Lehrstuhl eine dauerhafte Forschungsgruppe von 18 bis 20 Personen aufzubauen, die sich intensiv mit der Legierungsentwicklung, aber auch dem Recycling von Aluminium beschäftigen.

Auch für die Montanuniversität ist die aufgebaute Aluminiumkompetenz von großer Bedeutung.

 

Ausgangspunkt dafür waren die Forschungsaktivitäten, welche im Rahmen des AMAG Beirats initiiert wurden und somit an der Montanuniversität zu einer international sichtbaren Forschungsgruppe führten.

 

Viele hervorragende Doktoranden der Montanuniversität sind bereits zur AMAG gewechselt und bekleiden verantwortungsvolle Jobs.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Helmut Antrekowitsch, Montanuniversität Leoben

Für alle, die es noch genauer wissen wollen:

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