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29.04.19

AMAG MIT DEM ENERGY GLOBE 2019 AUSGEZEICHNET

Mit dem Projekt "optimale Energienutzung durch Wärmerückgewinnung" erhielt die AMAG den Energy Globe in der Kategorie Luft.

Der Energy Globe ist mit 187 teilnehmenden Ländern der weltweit bedeutenste Umweltpreis.

 

Das AMAG-Leuchtturmprojekt ist ein ausgeklügeltes Wärmerückgewinnungsprojekt, das Abwärme aus den Gießprozess nutzt. So wird der Gesamtheizbedarf um bis zu 35 % gesenkt. Das Herzstück ist die Nutzung der thermischen Energie des Kühlwassers aus dem Gießvorgang von Aluminiumbarren.

 

Ingesamt kann ein eine Enegiemenge von jährlich 17.000 MWh eingespart werden, dies entspricht dem Jahresenergiebedarf von etwa 700 Haushalten. Außerdem können 4.500 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden, eine Menge, die von etwa 2.000 PKWs jährlich emittiert wird. Auch die Emission von Kohlenmonoxid und Stickoxiden wird dauerhaft reduziert.

 

 

AMAG mit dem Energy Globe 2019 ausgezeichnet
v.l.n.r.: Mag. Franz Edlbauer (WKO Wels), Dr. Nicole Jankowski (Leiterin Energie, Umwelt und Risikomanagement im Bereich AMAG Managementsystemen) und Dr. Markus Dorner (Geschäftsführer der AMAG Service GmbH und Leiter der Rechtsabteilung)

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Kommentare

AMAG Team

Insgesamt kann mit dem Waermerueckgewinnungsprojekt eine Energiemenge von jaehrlich 17.000 MWh eingespart werden. Zum Vergleich: Der gesamte Energieverbrauch am Standort Ranshofen lag 2020 bei rund 653.200 MWh (2019: 745.200 MWh). Er berechnet sich aus dem Kraftstoffverbrauch aus nicht erneuerbaren Quellen (Erdgas, Diesel, Heizoel, Propangas) und dem Einsatz von elektrischer Energie.


Der spezifische Energieverbrauch, bezogen auf die Produktionsmenge, war 2020 mit 1.194 kWh/t hoeher als der Vorjahreswert von 1.160 kWh/t. Grund dafuer ist, dass der Rueckgang der Produktionsmenge nicht zur Gaenze durch den verringerten Gesamtenergieverbrauch kompensiert werden konnte. Dies liegt vor allem an der reduzierten Anlagenauslastung und des erforderlichen Stand-by-Betriebs aufgrund der COVID-19-Pandemie. Die spezifischen CO2-Emissionen (Scope 1+2), bezogen auf die Produktionsmenge (Tonnen CO2/t), betrugen 2020 0,168 CO2/Tonne (2019: 0,163 Tonnen CO2/Tonne). Die Steigerung liegt wie beim spezifischen Energieverbrauch vor allem an der reduzierten Anlagenauslastung und am erforderlichen Stand-by-Betrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Dr. Polcik Jacek

Wie ist es möglich das spezifisches CO2 Ausstoß pro t Aluminium stättig steigt obwohl sie 35% Energie einsparren können?

MfG J Polcik

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