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20.07.21
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10 JAHRE AN DER BÖRSE

Am 8. April 2011 war es so weit. Der mit Spannung erwartete Börsengang der AMAG ging über die Bühne. Mitten in der Krise. Holprig. Als erstes Debüt an der Wiener Börse seit 2007. Der Rest ist Geschichte. Vorstandsvorsitzender Mag. Gerald Mayer erzählt uns, wie es zum Börsengang kam, die bewegte Zeit davor und die Herausforderungen danach.

Der Börsengang im Jahr 2011 war die richtige Entscheidung. Davon bin ich fest überzeugt. Hätten wir den Börsengang damals nicht geschafft, sähe es hier heute ganz anders aus.

 

Vielleicht gäbe es die AMAG in Ranshofen auch gar nicht mehr. Mit diesem Schritt haben wir die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens abgesichert und das Fundament für all das geschaffen, was die AMAG heute ist.

 

 

 

CEO Gerald Mayer
CEO Gerald Mayer

Die AMAG-Aktie kostete am Tag des Börsengangs 19 EUR/Stück. Das Marktumfeld zum damaligen Zeitpunkt war nicht gerade rosig; der Arabische Frühling auf der einen Seite und die Nuklearkatastrophe von Fukushima auf der anderen Seite, führten zu weiteren Verunsicherungen am Markt. Das spiegelte sich auch im Aktienkurs wider. Ende September 2011 erreichte die Aktie mit einem Kurs von knapp unter 14 EUR/Stück ihren Tiefststand. Diese ungünstige Tendenz war jedoch nicht von Dauer. Die Aktie entwickelte sich in den Folgejahren sehr erfreulich. Aktuell pendelt die Aktie bei rund 35 EUR/Stück.

Für uns war der Börsengang der einzige Weg, die AMAG in einen sicheren Hafen zu bringen, deshalb haben wir massiv auf diese Lösung gesetzt und ja, das war keine „gemähte Wiese“, und zwar aus mehreren Gründen.

AMAG CEO Gerald Mayer

Zum einen war das wirtschaftliche Umfeld, wie schon erwähnt, hinreichend schwierig. Börsengänge fanden zu dieser Zeit kaum statt. Die Liste jener renommierten Unternehmen, die damals geplante Börsengänge abgeblasen haben, ist lang. Facebook war eines der wenigen Unternehmen, das sich auch getraut hat.

 

Wenn man Aktionären eine 200 Millionen schwere Idee vorstellt, die im Wesentlichen „profi tables, organisches Wachstum am Standort Ranshofen“ lautet, man aber gleichzeitig sagen muss, dass die Rückflüsse des mehrjährigen Ausbauprojektes einige Jahre auf sich warten lassen werden, dann ist das eine komplexe Geschichte, auf deren „Happy End“ nicht jeder Investor gleich setzen würde.

 

Dass der Börsengang in diesem schwierigen Umfeld überhaupt geglückt ist, verdanken wir der starken Unterstützung vieler oberösterreichischer Investoren, allen voran der Raiffeisen Landesbank, die mit einem Anteil von über 16 % auch heute noch zu unseren Kernaktionären zählt. Ohne diesen Rückhalt aus dem eigenen Bundesland hätten wir den Schritt in die Unabhängigkeit damals nicht geschafft. Der Finanzinvestor war nach unserem IPO noch mit mehr als 34 % beteiligt. Durch den Einstieg der B&C Privatstiftung im Jahr 2012 mit rund 30 % sowie durch mehrere Aufstockungen in den Folgejahren hat sich die Stabilität der österreichischen Aktionärsstruktur nachhaltig verfestigt. Aus den instabilen Eigentümerverhältnissen resultierende Unsicherheiten gehörten damit der Vergangenheit an und die Basis für alle weiteren Entwicklungsschritte und unser Wachstum war geschaffen.

Für alle die es genauer wissen wollen:

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